SPÖ-Schieder: Die EU setzt einen globalen regelbasierten Internetstandard


Gesetze zu digitalen Märkten und Diensten wurden verabschiedet

Wien (OTS / SK) – Das EU-Parlament hat heute das Abkommen über die Gesetze der digitalen Märkte und Dienste gebilligt: ​​DMA und DSA. Der Leiter der SPÖ-EU-Delegation, Andreas Schieder, sieht weltweit eine innovative Entscheidung: „Die Online-Welt wird dominiert von Riesenkonzernen, die glauben, niemandem Rechenschaft schuldig zu sein und ihre enorme Marktmacht bewusst ausnutzen. Das schadet Bürgern, Wettbewerbern und der Gesellschaft.“ insgesamt, und heute schaffen wir die Grundlagen für ein digitales Grundgesetz, um einen sicheren digitalen Raum zu schaffen, in dem die Grundrechte der Nutzer geschützt sind und gleiche Wettbewerbsbedingungen für Unternehmen bestehen Weltpionier hier und wird Maßstäbe setzen, an denen sich viele in Zukunft orientieren werden.“

Andreas Schieder zu den wichtigsten Eckpfeilern: „Große Plattformen leben von Polarisierung und gesellschaftlichen Spaltungen. Was Sie aufweckt, die Klicks. Google, Facebook und Co. müssen nun Zugriff auf ihre Algorithmen gewähren. Behörden und Forscher können dann verstehen, wie die Verbreitung von Fehlinformationen und Hassreden funktioniert, und geeignete Tools entwickeln, um sie schließlich zu stoppen. Zudem haben die Sozialdemokraten auf die Einschränkung schädlicher Werbepraktiken gedrängt. Schließlich wird die Ausrichtung auf Minderjährige zu Werbezwecken verboten. Auch für Verbraucher wird es direkt spürbare Verbesserungen geben. Online-Shopping wird zunehmend betrugssicherer, weil Anbieter auf den Märkten eindeutig identifiziert werden müssen und große Kurierdienste interoperabel sein müssen. Und vor allem, wenn sich große Digitalkonzerne nicht an die Regeln halten, drohen empfindliche Sanktionen. Denn strengere Regeln nützen nichts, wenn es keine nennenswerten Sanktionen gibt.“

„Was offline illegal ist, sollte auch online illegal sein. Endlich müssen wir die Zustände des Wilden Westens im Internet beenden und die Interessen der Menschen in den Mittelpunkt stellen und nicht die der Konzerne.“ Mit der heutigen Entscheidung stärken wir die Verbraucherrechte, fairen Wettbewerb zu gewährleisten und einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Verbreitung von Fehlinformationen, schädlichen Inhalten und Fake News zu leisten”, sagte Schieder. (Ende) bj

Fragen und Kontakt:

Jakob Flossmann Sprecher der SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament +43 660 562 11 99 jakob.flossmann@europarl.europa.eu

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