Hohe Temperaturen – Gefährliches Bergwandern aufgrund extremer Wetterbedingungen

Gutes Wetter und hohe Temperaturen locken Wanderer und Wanderer in die Berge. Aber auch für erfahrene Kletterer steigt das Gefahrenpotential aufgrund der aktuellen Wetterlage. SRF-Meteorologe Felix Blumer hat in den letzten drei Monaten einen Temperaturanstieg in der Schweiz festgestellt. Im Mai lagen sie etwa vier Grad über dem langjährigen Mittel: „Auch in den Bergen hatten wir gerade jetzt im Mai eine Rekordtemperatur. Auf dem Gornergrat bei Zermatt zum Beispiel auf über 3100 Metern Höhe sind die Temperaturen auf 12 Grad gestiegen.

Dadurch schmolz der Schnee wie nie zuvor. “An den meisten Schneemessstationen haben wir derzeit ein absolutes Minimum bis Ende Mai.”

Dieses extreme Wetter könnte das Wandern in den Bergen erschweren, wenn die Warmzeit anhält. Denn die gefrorenen Bodenschichten, Permafrost genannt, tauen während der längeren Warmphasen auf.

“Vielleicht solltest du einen Helm tragen”

Mit gefährlichen Folgen, sagt Daniel Marbacher, Geschäftsführer des Schweizer Alpen-Clubs (SAC). „Dieser Winter mit wenig Schnee und hohen Temperaturen hat sich vor allem auf drei Punkte ausgewirkt: Schneeausflüge wie den Biancograt [Piz Bernina] und das Weisshorn sollte man im Frühsommer machen. Steinschlag kann auch zunehmen. Und vor allem haben die SAC-Bürgerwehren Probleme mit der Wasserversorgung.»

Legende: Das Wandern in den Bergen birgt heute aufgrund der aktuellen Temperaturen viele Gefahren. Schlussstein

Sie können Ihre Sicherheit erhöhen, indem Sie sich gut auf eine Bergwanderung vorbereiten. «Wichtig ist, dass Sie sich beim SAC-Hüttenwart und in den sozialen Medien über die Verhältnisse informieren und im Frühsommer bestimmte Schneerouten planen.» Vor allem im Spätsommer ist auf Steinschlag zu achten. „Vielleicht solltest du einen Helm tragen“, sagt Marbacher.

Planen Sie die Gefahren

Seien Sie jedoch vorsichtig, wenn Sie unterwegs sind. Bei Ausflügen auf Schnee und Eis wäre besondere Vorsicht geboten: „Das bedeutet, mit Steigeisen auf blankes Eis zu klettern. Viele Menschen sind dieses Vorgehen weniger gewohnt“, sagt Daniel Marbacher, „das macht es sehr anspruchsvoll, aber die Gefahrenplanung ist die wichtigste Vorbereitung, gerade für diese Sommertour.

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