Hohe Nachfrage trotz steigender Hypothekarzinsen
Die Preise für Eigentumswohnungen sind nicht mehr erschwinglich
Die Hauspreise kennen weiterhin nur eine Richtung: steigen. Steigende Hypothekarzinsen werden laut einer neuen Raiffeisen-Studie daran nichts ändern. Warum keine Trendwende zu sehen ist.
Gepostet: 12:07 Uhr
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Aktualisiert: vor 36 Minuten
Die Haus- und Wohnungspreise stiegen im zweiten Quartal trotz steigender Hypothekarzinsen weiter teilweise stark an. Grund dafür ist laut einer Studie der Raiffeisenbank ein „extrem knappes Angebot“.
Vor allem Eigentumswohnungen verteuerten sich, wie der am Dienstag veröffentlichte Transaktionspreisindex von Raiffeisen zeigt. Wohnungen mussten 3,5 Prozent mehr zahlen als im ersten Quartal. Der Preisanstieg für Einfamilienhäuser betrug 1,3 Prozent.
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Preiserhöhungen beeindrucken die Käufer nicht
„Der selbstgenutzte Wohnimmobilienmarkt ist noch nicht von steigenden Zinsen betroffen“, kommentierte Raiffeisen-Chefvolkswirt Martin Neff die Entwicklung. Angesichts des extrem knappen Angebots hätten auch die deutlich gestiegenen Unsicherheiten der letzten Monate die Preisdynamik am Wohnungsmarkt nicht bremsen können.
Der Preisanstieg gegenüber dem Vorjahr beträgt den Angaben zufolge nun 8,7 Prozent bei Einfamilienhäusern und 7,7 Prozent bei Eigentumswohnungen.
Auf regionaler Ebene verzeichneten die Einfamilienhäuser in der Westschweiz (12,8 %) und der Nordwestschweiz (10,4 %) das stärkste Wachstum. In der Region Zürich sind die Preise für Eigentumswohnungen weiter gestiegen (plus 11 Prozent). (SDA / euro)
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