Sie ist eine der umstrittensten Ministerinnen im Ampelkabinett von Olaf Scholz: Innenministerin Nancy Faeser (51, SPD)!
Kritiker sehen in ihr eine Ein-Subjekt-Frau, die nur den “Kampf gegen Rechts” kenne. Außerdem will die SPD-Esquerra den Heimatbegriff neu interpretieren und die Einwanderungs- und Einbürgerungsregeln aufweichen …
Am Mittwochabend beantwortete er bei BILD LIVE Fragen von BILD-Chefredakteur Johannes Boie.
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Faeser über …
►… das Macht- und Luxusleben der großen kriminellen Clans:
“Ich will den ständigen Kampf gegen die Clan-Kriminalität.” Die Koalition verabschiedete Gesetze, “um an das Vermögen von Kriminellen zu kommen”. Faeser: „Ich habe keine Rabatte. Ich möchte den Kampf gegen Clan-Kriminalität zu einer meiner Prioritäten machen.“
► … der berühmte Berliner Clan Abu Chaker, der über ein 21-jähriges Clanmitglied die Luxusvilla von Rapper Bushido für mehr als 7 Millionen Euro kaufte:
„Mit 21 ist es sehr unwahrscheinlich, dass das Geld das ist, was er selbst verdient“, sagte der Minister über das junge Clan-Mitglied mit dem Millionendorf.
Innenminister Faeser beantwortete Fragen von BILD-Chefredakteur Johannes Boie
Foto: Peter Müller BILD
► … wachsame Gerechtigkeit der Clans:
„Es darf keine Gewalt mit einem Messer auf offener Straße geben mit dem Slogan ‚Wir werden das unter uns regeln‘. Wir leben in einem Rechtsstaat.“ Die Zahl der Messeropfer der letzten Jahre kennt Faeser allerdings nicht auswendig.
►… in Freibädern Torf schlagen:
„Mir ist wichtig, dass der Rechtsstaat funktioniert, dass genügend Personal vorhanden ist, damit so etwas nicht passiert. Bei solchen Problemen muss eine ausreichende Polizeipräsenz vorhanden sein. Ich werde es auf der Innenministerkonferenz ansprechen.“
Die Gewaltszenen in Berliner Freibädern bezeichnete er als „ganz offensichtliche Gewalt im Umfeld von Migranten“. Faeser stellt klar: „Familien und Kinder sollten in Deutschland unbesorgt ins Schwimmbad gehen können.“
Gewaltexzesse wie hier in einem Freibad in Berlin will Faeser nicht dulden
Foto: Privat
►… die Frage, ob migrantische Gewalt in Deutschland wirklich ehrlich gesprochen wird:
“Man kann und sollte es klar sagen und nicht auslassen.”
►… islamistischer Terror:
„Islamistischer Terrorismus bereitet uns große Sorgen. Diese Bedrohung ist sehr präsent.“
► … sein ungeheuerliches Foto mit Studenten, die Symbole des islamistischen Hasses zeigen:
Das hatte Folgen: Die Studenten hätten “ihr Diplom verloren”. Faeser Selbstkritik: “So etwas darf nicht passieren.” Die Ministerin zu den Symbolen, die die Schüler mit auf dem Foto zeigen: „Ja, das sind verbotene Symbole. Es sind Symbole von eindeutig rechtsextremen Organisationen wie den Grauen Wölfen, gegen die wir natürlich sehr hart wie zu Hause kämpfen.“ ” Allerdings sind Graue Wölfe in Deutschland nicht verboten.
Schändliches Foto: Schüler, die bei einem Besuch in Faesers Ministerium Hasssymbole zeigten, wurden bestraft
Foto: Twitter / Nancy Faeser
►… die Frage, warum Sie den Begriff Heimat neu interpretieren wollen:
„Ich denke, manche Leute verwenden einen negativen Begriff, um ihr Zuhause zu beschreiben.“ Heimat ist für sie „wo mein Mann und mein Sohn leben …“
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► … ungezügelter Antisemitismus und der Documenta-Skandal:
Es sei „beschämend“, dass Juden in Deutschland ihre Kinder „unter Polizeischutz“ in die Kita bringen müssten. Judenhass müsse “in großem Umfang bekämpft werden”. Konkrete Konsequenzen forderte Faeser nach dem Antisemitismus-Skandal auf der Kunstmesse Documenta etwa für Kulturstaatsministerin Claudia Roth (67, Grüne): „Jetzt müssen wir sehen, wie ihr damit umgeht“. Faeser über antisemitische Malerei: “Gut, dass sie ihn abgeschossen haben.”
► … über das junge hannoversche Polizeimodel, das einen Rechtsextremisten liebt:
Der Fall sei „schrecklich“, sagte Faeser, „gerade diejenigen, die den Staat in den Behörden vertreten, sollten natürlich keine Rechts- oder Linksextremisten sein. Sie müssen unsere demokratische Grundordnung in besonderer Weise vertreten.“ .“ Deshalb gehe Faeser “besonders streng mit den Anforderungen an die Mitarbeiter um”.