Tierhasser töten Vögel im Stadtteil Höfe SZ mit Rattengift

Wütend auf den Tweet

Tierhasser töten Vögel im Stadtteil Höfe SZ mit Rattengift

Eine Schwyzerin aus dem Bezirk Höfe fütterte in ihrem Garten mehrere Vögel. Dann wurden die Tiere Opfer einer Rattengiftattacke: Ein Tierhasser legte vergiftete Köder in seinem Garten aus, weil ihn das Pfeifen störte.

Gepostet: 06.07.2022 um 15:20

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Aktualisiert: 07.06.2022 um 15:47 Uhr

Finken, Amseln, Zecken oder Spatzen: Alle Vögel waren einer Frau aus dem Schwyzer Höfequartier immer willkommen. Die Tiere in seinem Garten fütterte er regelmäßig. Eines Morgens entdeckte er laut „Höfner Volksblatt“ ein Rattengift in seinem Garten. Obwohl der Vogelfreund mit seiner Tochter den Köder entfernte, war es bereits zu spät. Einige Tiere hatten sich bereits das Gift eingefangen.

„Einer der Vögel ist qualvoll an meiner Hand gestorben“, sagt die Frau dem „Höfner Volkslblatt“. Daraufhin rief er die Polizei. Die Kantonspolizei Schwyz bestätigte den Eingang einer entsprechenden Anzeige.

“Die Vögel haben mich in einer sehr schwierigen Zeit getröstet”

„Der Köder, der sich verbreitet hat und Rattengift ist, wurde analysiert“, sagt David Mynall von der Medienstelle. Bisher sind uns zwei Vögel bekannt, von denen angenommen wird, dass sie an dem Gift gestorben sind. Es gibt jedoch keine Beweise von den Autoren. Und deshalb wurde die Untersuchung eingestellt.

Auch der Vogelfreund kann sich nicht vorstellen, wer hinter dem Giftanschlag stecken könnte. Und das, obwohl nicht alle Nachbarn davon begeistert waren, dass sie in ihrem Garten ein Vogelparadies einrichten würde. Einige sollen sich über den Lärm oder die Verschmutzung durch Vogelkot beschwert haben.

Aber eines ist sicher: Die Hofdame ist traurig über den Angriff. “Die Vögel haben mir in einer sehr schwierigen Zeit Trost gegeben.” Auch wenn Sie denken, dass jemand ohne zu zögern Ihren Garten betritt, haben Sie ein unangenehmes Gefühl.

Den Tätern droht eine Freiheitsstrafe von drei Jahren

Gemäss Manuel Wyss, Jagddirektor des Kantons Schwyz, handelt es sich bei dem fraglichen Vorfall keineswegs um ein Kavaliersdelikt.

Hier gilt das schweizerische Tierschutzgesetz und das bedeutet, dass Tiere laut dem Experten der Zeitung nicht verletzt oder getötet werden dürfen, vor allem nicht auf so unerträgliche Weise für drei Jahre oder eine Geldstrafe.

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Außerdem könnten auch andere Tiere wie Hunde, Katzen, Marder oder Füchse Opfer des Köders geworden sein. «Eine solche Tat hat manchmal weitreichende Folgen», sagt Wyss. Die Betroffenen hätten richtig reagiert. Bei Verdacht auf vergiftete Köder wird empfohlen, sofort die Polizei zu verständigen. (dzc)

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