Rückgabe um jeden Preis
Das sind die gierigsten Besitzer der Schweiz
Jede zweite Wohnung in der Schweiz wird von Privatpersonen gemietet. Sie verlangen die höchsten Mieten. Und keine institutionellen Investoren wie Banken oder Pensionskassen.
Gepostet: vor 53 Minuten
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Aktualisiert: vor 53 Minuten
Die Schweizer sind ein Mietervolk. Kein Wunder, dass dies Hausbesitzer anzieht, die große Renditen spüren. Banken, Pensionskassen und Versicherungen verlangen die höchsten Mieten. Dies ist die allgemeine Meinung. Doch davon ist weit entfernt, wie die „Handelszeitung“ berichtet.
Eine neue Studie des Statistischen Bundesamtes (BFS) zeigt, dass private Vermieter die höchsten Mieten verlangen. Dann kommen die Bau- und Immobilienunternehmen. An dritter Stelle stehen institutionelle Investoren. Sie verlangen von ihren Bewohnern vier Prozent weniger als private Vermieter.
Jede zweite Wohnung gehört Privatpersonen
Und Genossenschaften? Sie verlangen 10 Prozent weniger für vergleichbare Wohnungen. Mieter haben es besser, wenn sie in einer Wohnung wohnen, die der öffentlichen Hand gehört. Dann zahlen sie 16 Prozent weniger Miete.
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2019 – neuere Zahlen gibt es nicht – befand sich jede zweite Mietwohnung im Eigentum privater Eigentümer. Institutionelle Investoren besitzen ein Drittel der Objekte. 8 Prozent sind Genossenschaftswohnungen.
Martin Neff, Chefvolkswirt der Raiffeisenbank, sagt der „Handelszeitung“: „Privatpersonen bekommen mehr vom Quadratmeterpreis. Institutionelle Unternehmen sind nicht die Markttreiber. Sie verhalten sich „legaler“ als Privatpersonen und geben eher weiter Mietminderung”. (pbe)