Coronavirus
Da die Zahl der CoV-Patienten auf Normalstationen weiter zunimmt, werden die Öffnungszeiten auf Teststraßen und Impfstellen ausgeweitet. Es heißt, es seien keine weiteren Maßnahmen von CoV vorgesehen.
07.07.2022 19/51
Online ab heute, 19:51
Die Nachfrage nach Kronenimpfstoffen ist derzeit dreimal so hoch wie vor einem Monat. Daher sei es wichtig, das Impfangebot auszuweiten, erklärte Landeshauptmann-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) am Donnerstag beim Briefing zur Corona-Lage im Landhaus St. Pölten: „Deshalb haben wir heute entschieden, dass die neun Impfstellen ab dem 16. Juli zusätzlich mittwochs und freitags von 14 bis 19 Uhr und auch samstags von 10 bis 15 Uhr geöffnet sind.“
Auch die Zahl der Impfbusse wird steigen. Künftig sollen insgesamt drei Impfbusse quer durch das Bundesland fahren. Ein zusätzliches Nachsorge-Impfangebot gebe es zudem in bis zu 600 Hausarztpraxen, berichtete Pernkopf.
Der ORF Niederösterreich setzt weiterhin auf die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger für Tests und Impfungen
Die offiziellen Teststrecken sind bis 16 Uhr geöffnet.
Sowohl Landeshauptmann-Stellvertreter Stephan Pernkopf als auch Gesundheitsministerin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) appellierten an die Eigenverantwortung der Bevölkerung in Zeiten steigender Zahlen. Besonders nach den Urlaubsreisen sollte ein dringender Test mit PCR- und Antigentests aus Apotheken oder über “Niederösterreich Gurgelt” erfolgen. Das Testangebot werde „sehr gut“ angenommen, denn in einem Monat sei die Zahl der täglichen Tests auf den offiziellen Teststraßen von etwa 550 auf über 2500 gestiegen, hieß es in der Lagebesprechung.
Die Situation in Niederösterreich
„Deshalb verlängern wir zur Unterstützung unserer Bevölkerung den Zeitplan unserer zehn offiziellen Teststraßen ab dem 11. Juli um 16 Uhr“, sagte Königsberger-Ludwig. Gleichzeitig wird die Zahl der Patienten auf Intensivstationen weiterhin überwacht. Steigt die Zahl, können weitere Maßnahmen ergriffen werden. Am Donnerstag befanden sich in Niederösterreich 232 Patienten mit Covid-19 in Krankenhäusern, sechs davon auf Intensivstationen.
Über eine Wiedereinführung der Maskenpflicht wird nicht diskutiert
Eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen, wie sie derzeit in Wien, der Steiermark und Kärnten diskutiert wird, ist in Niederösterreich derzeit kein Problem; mehr dazu in Bundesländern vor den neuen CoV-Maßnahmen (news.ORF.at; 7.7.2022)). Niederösterreich halte sich beispielsweise an Vorgaben des Bundes, bei einer möglichen Wiedereinführung der Maskenpflicht halte es nicht für sinnvoll, eigene Wege zu gehen, sagte er in der Einweisung.