Kein E-Auto für SaarlouisDer Facebook-Frust der Ford-Arbeiter

Saarlouis – Vor zwei Wochen verkündete Ford das niederschmetternde Urteil für den Standort Saarlouis: Es werden künftig keine Elektroautos mehr produziert. Wer dachte, die Saarländer würden aufgeben, liegt gewaltig falsch. Im Internet bekommt die Gruppe ihren Unmut auf ihrer deutschen Facebook-Seite zu spüren. Mit harschen, makabren, manchmal lustigen Kommentaren.

Wenn Ford eine Meldung über neue Modelle postet, gibt es sofort Saarland-Lackierung.

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Bilder von Demonstrationen, ein symbolischer Nachruf, in dem Ford-Mitarbeiter dem verlorenen Anstand des Ford-Managements nachtrauern. Oder einfach die Ankündigung, nie wieder einen Ford zu kaufen: „Ich werde meinen ST noch 5 Jahre fahren. Danach gibt es keinen Ford mehr für mich. Schade, er war über 30 Jahre Fordfahrer“.

Sogar der Star Wars Jedi-Meister Yoda ist involviert …

Foto: Els: Facebook

Auch IG-Metall-Chef Lars Desgranges (43) sorgt in der Social-Media-Abteilung von Ford für Stress und wirft dem Autobauer Mitarbeiterbetrug vor, da von Anfang an klar war, dass Valencia (Spanien) den Zuschlag erhält. .

Jeder neue Ford-Post auf Facebook bekommt diese Kommentare oder ähnliches

Foto: Els: Facebook

Desgranges: „Es ist legitim und verständlich, dass Menschen den Facebook-Weg nutzen. Es zeigt, dass wir Ford nicht abheben lassen und den Druck hoch halten wollen. Jeder sollte wissen, was los ist. Bisher hat der Konzern nur leere Sätze als Optionen für die Zukunft genannt.

Manche begraben Ford praktisch

Foto: Els: Facebook

Nach Informationen der BILD ist für Ende Juli eine außerordentliche Betriebsversammlung in Saarlouis angesetzt. Shells: „Ford hatte damals fünf Wochen Zeit seit der Ankündigung. Wir erwarten konkrete Ergebnisse. Ford muss jetzt in den fünften Gang schalten.“

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