Die Umfragezahlen der Kanzlerin liegen im Keller. Auch den Neffen von Olaf Scholz geht es nicht gut: Sein Start-up ist insolvent.
Das Finanz-Startup Rubarb hat Insolvenz angemeldet. Das bestätigte Mitgründer Fabian Scholz im „Handelsblatt“. Zuvor hatten Fachmedien über die Pleite berichtet.
Laut übereinstimmenden Medienberichten ging dem Fintech das Geld aus, weil ein Investor seine Finanzierungspläne zurückzog. Es konnte kein neuer Spender gefunden werden. Vor einigen Monaten haben die Gründer eine Tochtergesellschaft gegründet, die Finanzprodukte aus dem Kryptobereich anbietet. Allerdings steht der Krypto-Markt seit Wochen unter Druck und auch hier sind frühe Start-ups in die Insolvenz gegangen.
Das veränderte Marktumfeld war auch der Grund für die Insolvenz von Rubarb. „Aufgrund der zurückgezogenen Finanzierungszusagen wird die Rubarb GmbH Ende Juli erstmals keine Gehälter mehr zahlen können“, sagte Fabian Scholz dem „Handelsblatt“. Es blieb nichts anderes übrig, als zum Insolvenzgericht zu gehen. „Als Start-up zu scheitern ist wahnsinnig schmerzhaft, aber man darf es. Andererseits sollte man auch nicht auf die lange Bank schieben“, so Scholz weiter. Startup muss nun neu positioniert werden, so wird es erwartet.
Tolle Pläne
Rubarb ist die sogenannte Mikroinvestment-Plattform. Die Idee dahinter: Beim Kauf rundet die App falsche Beträge in der Box auf den nächsten Euro auf. Diese Summe, in der Regel wenige Cent, investiert Rubarb automatisch in breit gestreute ETFs.