FCB-Trainer Alex Frei: „Ich freue mich auf den Saisonstart gegen Winterthur, aber …“
Trainer Alex Frei blickt nach dem FCB-Trainingslager zuversichtlich in die Saison. Aber es gibt einen kleinen Wermutstropfen.
07.08.2022
Nach langem Training blickt FCB-Trainer Alex Frei zuversichtlich in die Saison. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es aber, wie sich beim blauen Sport offenbart.
Die Rückkehr an seinen früheren Arbeitsplatz bezeichnet Frei als „sehr interessante Aufgabe“. Er und seine Mitarbeiter arbeiten jeden Tag hart daran, den Spielern beim Weiterkommen zu helfen. Zuletzt verbrachte der FCB acht Tage im Trainingslager am Tegernsee. „Ich bin positiv überrascht“, resümiert Frei. Meistens kommt nach sechs oder sieben Tagen der Zeitpunkt, an dem man nur noch die Stunden zählt, bis man nach Hause kommt. „Aber es war immer eine tolle Atmosphäre“, sagt er.
Die neuen, meist jungen Spieler mussten sich so gut wie möglich integrieren. Dies sei auch eine Aufgabe des Trainerstabs gegenüber den etablierten Spielern, sagt der 42-Jährige. Aber allzu schwer war es auch nicht, die Neuankömmlinge waren „pflegeleichte Spieler“.
Erfahrene Spieler unterstützen das Team
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Erfahrene Spieler wie Fabian Frei, Taulant Xhaka oder Michi Lang seien sehr wichtig, wie Frei erklärt: „Junge Spieler brauchen am Anfang Unterstützung und dann können sie auf ältere Spieler zielen.“ Er fügt hinzu: “In der Struktur eines Kaders ist die richtige Balance zwischen erfahrenen und jungen Spielern unglaublich wichtig.”
Zum Saisonstart am 16. Juli trifft Basel auf Winterthur. “Ich hätte viel Geld darauf verwettet, dass es so herauskommt”, sagt Frei und fügt hinzu: “Ich hatte nur gehofft, dass Winterthur hier in Basel antreten muss.”
Natürlich brauchte er etwas Zeit, um all die Ereignisse zu verarbeiten: Winterthur aufsteigend, Winterthur marschierend. Zweifellos waren die Emotionen gegenüber seinem ehemaligen Arbeitgeber zu Beginn dessen, was jetzt passiert, höher. „Jetzt sind es nur noch positive Erinnerungen“, sagte der Ex-Nationalspieler.
Von Jüri Christen / Julian Barnard (Video) und Syl Battistuzzi (Text)