Bundeskanzler Karl Nehammer sprach von einer wichtigen Initiative und dankte ABB: „Investitionen in unseren Wirtschaftsstandort sind immer auch Investitionen in die Zukunft Österreichs. Die Pandemie der Krone, die Ausfälle in den globalen Lieferketten und nun auch der Krieg in der Ukraine machen es möglich.“ Uns ist klar, dass wir unabhängiger werden müssen, um besser auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet zu sein, daher freue ich mich, dass ABB mit der Eröffnung des neuen Campus für Innovation und Bildung einen wichtigen Schritt macht, um die industrielle Produktion nach Hause zu bringen neuer Campus fördert nicht nur die Digitalisierung und Automatisierung, sondern schafft auch Arbeitsplätze und trägt zum Wohlstand in Österreich bei.“
„Wir verzeichnen derzeit eine Rekordzahl an offenen Stellen in Österreich. Gleichzeitig gibt es heute mehr Menschen in abhängiger Beschäftigung als je zuvor. Umso wichtiger ist es, dem erheblichen Qualifikationsdefizit in Europa entgegenzuwirken, um mit der digitalen Transformation Schritt zu halten und davon zu profitieren. Der neue B&R Campus mit seinen dualen Ausbildungsmöglichkeiten ist ein wichtiges Beispiel dafür, wie europäische produzierende Unternehmen mit Qualifikation und Innovation an die Weltspitze gelangen können, um aktuelle wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen erfolgreich zu meistern“, sagte der Arbeitsminister , Martin Kocher.
„ABB ist zusammen mit B&R das größte Industrieautomatisierungsunternehmen Österreichs. Der neue Campus mit mehreren tausend zusätzlichen Arbeits-, Forschungs- und Ausbildungsstätten ist nicht nur eine Bestätigung für Oberösterreich als führendes Technologie- und Industrieland, sondern auch ein großer Multiplikator. Der weitere Ausbau unserer universitären Forschung und Ausbildung für die Hightech-Industrie von morgen wird dazu beitragen, dass sich in Zukunft noch mehr Unternehmen und Fachkräfte erfolgreich in Oberösterreich ansiedeln. Deshalb haben wir hart für das Leuchtturmprojekt von ABB gearbeitet und schreiben nun gemeinsam ein neues Kapitel unserer erfolgreichen Partnerschaft“, betonte OÖ Landeshauptmann Thomas Stelzer.
„Oberösterreich investiert bis 2030 mehr als eine Milliarde Euro in Wirtschaftsförderung und Forschung. Im Fokus stehen die Transformation und Digitalisierung unserer Branche. Mit seinen Patenten gehört B&R mittlerweile zu den zehn innovativsten Unternehmen Österreichs. Gemeinsam werden wir das Wissen in Oberösterreich weiter ausbauen, den Transfer von Forschungswissen in Unternehmen beschleunigen und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft weiter stärken“, sagt Wirtschafts- und Forschungslandesrat Markus Achleitner.