Unglaubliche Szenen spielten sich am Montag in Wien-Mariahilf ab. Einem Mann ging in einem Büro das Benzin aus und er drohte, sich selbst anzuzünden.
In einem Büro eines Immobilienunternehmens im 6. Wiener Gemeindebezirk spielten sich am Montag gegen 9.15 Uhr unglaubliche Szenen ab. Ein Mann (41) betrat das Gebäude und goss mehrere Liter Benzin über sich. Er forderte die Mitarbeiter auf, den Manager sofort zu holen, sonst würden er und alle anderen angezündet.
Die Anwesenden flüchteten erschrocken aus dem Büro und alarmierten sofort die Wiener Polizei. Als die Beamten am Tatort eintrafen, überzeugten sie den Mann schließlich, das Feuerzeug fallen zu lassen. Der Mann wurde wegen schwerer Nötigung festgenommen und später in ein Krankenhaus gebracht. „Wegen des dringenden Verdachts, sich oder andere zu gefährden, wurde er zunächst in ein Krankenhaus gebracht“, teilte die Polizei in einer Aussendung mit. Dort wird er nun von Polizisten bewacht. Benzinkanister und Feuerzeug wurden beschlagnahmt
Akt der Verzweiflung über Geldsorgen?
Nach ersten Ermittlungen bestand vor einigen Jahren eine Geschäftsbeziehung zwischen dem Tatverdächtigen und dem Immobilienverwalter, bei der der 41-Jährige Renovierungsarbeiten unterzogen wurde. Rechnungen sollten heute offen sein. Mit dem Akt der Verzweiflung könnte der Mann versucht haben, das Geld einzusammeln.
Der General Manager teilte den Beamten mit, dass er die Geschäftsbeziehungen mit dem Mann wegen schlechter Leistung beendet habe.
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Nav-Compte zdz Hora12.07.2022, 11:36 | Akt: 12.07.2022, 12:28