Der erste Eindruck täuscht: Diese Kunstwerke überraschen in den sozialen Medien

Veröffentlicht am 13. Juli 2022, 04:33 Uhr

Der erste Eindruck täuscht: Diese Kunstwerke überraschen in den sozialen Medien

Essbare Kunst oder köstlich aussehende Tonskulpturen: Das Internet wird nicht müde von realistischen Kunstwerken, die ihre wahre Natur erst auf den ersten Blick offenbaren.

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Die Horror-Foods von Qimmy Shimmy sind nicht zum Verzehr bestimmt.

Instagram / qimmyshimmy

Mit diesem Signalhorn sammelte der Künstler 14.000 Likes.

Instagram / qimmyshimmy

Fans reagieren auf die Skulpturen mit Bewunderung und Abscheu.

Instagram / qimmyshimmy

Das Auge isst mit und deshalb zählt die Präsentation: Das haben die Künstler, die ihre Kreationen unter dem Label „Foodsculptures“ auf Tiktok, Instagram und Co zeigen, längst verstanden. Dort sind die Clips, die überraschen und das Publikum förmlich auf der Zunge zergehen lassen, längst Trend.

Die klassischsten Varianten der Videos zeigen zunächst realistisch wirkende Gegenstände, Möbel, Tiere oder Speisekarten auf Tellern, die sofort mit dem Messer geschnitten werden. Es stellt sich heraus, dass sich im Inneren eine süße Versuchung verbirgt: die meisten Kuchen, die künstlerisch ein unkonventionelles Aussehen erhalten.

Schokolade zum verschenken

Sarah Hardy aus Großbritannien ist in den sozialen Medien für ihre professionelle „Food Art“ bekannt. Er experimentiert vor allem mit Schokolade und präsentiert sie im „essbaren Museum“. Diesen Begriff verwendet der Künstler nicht nur für seine Website, sondern auch für den dazugehörigen Instagram-Account, der 18,9 Tausend Follower hat. Sarah Hardy liefert ihr Dessert zum Verschenken an alle.

Horror zum Nachtisch

Aber es gibt auch ungenießbare Skulpturen, die lecker aussehen. Der singapurische Künstler Quimmy Shimmy kreiert surreale Fimofiguren, die sowohl gruselig als auch sympathisch sind. Mit seiner Kunst will er sich kritisch mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen und beleuchtet zum Beispiel Schönheitsideale, Konsumdenken oder die Fleischindustrie. Die 29-Jährige erzählt dem Magazin Beautiful Bizarre, dass sie versucht, das Vertraute in etwas Fremdes zu verwandeln. Inspiriert wird sie davon unter anderem durch den Einkauf im Supermarkt.

Je kleiner desto besser

Der chinesische Künstler Pan Baoxin arbeitet mit Ton, um Lebensmittel nachzubilden, die von Teigbällchen bis hin zu Suppentellern und Donuts reichen. Dabei hält es sich akribisch an Farben und Formen, nicht aber an die Größe. Zeigen Sie geschrumpfte Gerichte. Diese sehr detaillierten Thumbnails sind ein Hit auf sozialen Plattformen. Bei Pan Baoxin verbinden sich die einzelnen Werke zu einem unkonventionellen Ernährungstagebuch. Pan Baoxin hat seit dem Ausbruch des Corona-Virus und den damit verbundenen Einschränkungen Zeit gefunden, sich seinem besonderen Handwerk zu widmen. Seitdem hat er mehr als 500 kleine Skulpturen geschaffen.

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