Gepostet am 13. Juli 2022, 20:22
Österreich: Die Supermarktkette Spar bereitet sich auf einen möglichen Shutdown vor
Das Krisenmanagement der Supermarktkette Spar in Österreich bereitet sich auf einen flächendeckenden Stromausfall vor. Für Ihre Mitarbeiter gelten klare Sicherheitsrichtlinien.
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Eine Filiale der Supermarktkette Spar in Wien: Das Unternehmen hat klare Richtlinien für den Fall eines Shutdowns erlassen.
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Bei Plünderungen, Diebstählen und Raubüberfällen sollten Mitarbeiter keinen Widerstand leisten, sondern deeskalierend wirken und versuchen, körperliche Gewalt zu verhindern.
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Darüber hinaus sollte die Arbeitskraft unter anderem essbare und trinkbare Produkte zu einem angemessenen Preis an die Verbraucher verteilen.
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Im Falle eines Stromausfalls macht das Krisenmanagement des Supermarkt-Riesen Spar in Österreich offenbar ernst: Wie die Wirtschaftspresseagentur (wpa) berichtet, soll die Belegschaft unter anderem Lebensmittel und Getränke günstig an Verbraucher verteilen Zahlung. . Darüber hinaus gibt es klare Sicherheitsgrundsätze bei Plünderungen, Diebstählen und Raub: nicht wehren, sondern deeskalieren und versuchen, körperliche Gewalt zu vermeiden.
Mitarbeiter haben das Recht, das Büro zu verlassen, wenn es ihnen bei großflächigen Stromausfällen an ihrem Arbeitsplatz zu gefährlich erscheint. Beschäftigte sollten hieraus keine Konsequenzen befürchten. Filialleiter entscheiden zusammen mit dem Bereichsleiter, ab welchem Tag sie kein Büro mehr eröffnen.
Die Gruppe rät zu Inventuren
„Wir bereiten die Belegschaft und das Unternehmen auf alle möglichen Szenarien und damit auch auf einen Blackout vor“, sagte Spar-Sprecher Lukas Wiesmüller kürzlich. Da Geschäfte und Büros bei Strom- und Netzausfall nicht mehr betreten werden können, gibt es bereits mit der Regierung abgestimmte Arbeitsanweisungen für die gesamte Belegschaft.
„Im Krisenfall sorgen wir für die Versorgung der österreichischen Bevölkerung“, sagt Wiesmüller. Der Supermarkt-Riese ruft die Bevölkerung aber dazu auf, sich entsprechend einzudecken, damit die Märkte nicht schon am ersten Tag des Shutdowns von der Masse überfallen werden müssen.
Auch in der Schweiz bereiten sich immer mehr Menschen auf einen bevorstehenden Shutdown vor und bevorraten sich Utensilien. Seit Ausbruch des Ukrainekrieges ist die Prepper-Szene rasant gewachsen und viele Schweizer lagern Lebensmittel oder Medikamente zu Hause. Auch die Verkaufszahlen von Taschenlampen, Stromgeneratoren und Solarmodulen sind stark gestiegen.
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(heute.at/kle)