Die österreichische Damenmannschaft kann im für den Aufstieg entscheidenden EM-Spiel gegen Norwegen am Freitag (ab 21 Uhr LIVE-TICKER) in Brighton erneut auf Laura Wienroither vertrauen.
Der Arsenal-Legionär hat eine Kronenkrankheit mit leichten Symptomen überwunden und erhielt am Mittwochnachmittag dank einer ordentlichen Blutuntersuchung „grünes Licht“ für die Rückkehr ins Training.
„Er wird heute reinkommen. Wir werden sehen, ob er alles macht und wie er es macht, aber für Norwegen ist es absolut eine Option“, sagt ÖFB-Teamchefin Irene Fuhrmann. Auch da sei die Infektion harmlos gewesen. „Höchstens hatte ich ein bisschen Halsschmerzen und Schnupfen und bin schon Fahrrad gefahren“, sagt Vienna, 41. Wienroither war am Samstag positiv getestet worden und verpasste deshalb das Duell mit Nordirland (2:0) am Montag.
Krone für das ÖFB-Team: „Roter Faden“
Zuvor spielte er für Englands 0: 1-Niederlage im ersten Spiel in Old Trafford. Nach mehreren negativen Testergebnissen wurde er am Dienstag einer gründlichen medizinischen Untersuchung unterzogen. Es gab keine Auffälligkeiten. Mit Katharina Naschenweng gibt es ab Dienstag eine neue Patientin mit Krone. Ein ähnlicher Kurs zeichnet sich ab. „Es ist kalt, es ist grundsätzlich okay. Das ist für mich das Entscheidende“, betont Fuhrmann.
Das Crown-Thema zieht sich wie ein „roter Faden“ durch das Turnier. Stürmerin Lisa Kolb hatte zuvor aufgrund eines positiven Ergebnisses nicht reisen können. „Es ist ärgerlich und bitter, weil uns immer die eine oder andere Option fehlt“, gab der ÖFB-Teamchef zu.
Aufgrund der letzten zwei Jahre ist das Team bereit für diese Ausgabe. „Sie gehen sehr positiv damit um, auch wenn ihnen der Spieler in der ersten Phase sehr leid tut“, sagte Fuhrmann.
Im Finale gibt es keine Zeit, sich zu verletzen. „Es ist sinnlos, wir müssen nach vorne schauen und sofort auf die Lösung zurückkommen“, sagte der Expat. Das betonte auch Offensivspielerin Julia Hickelsberger-Füller: „Natürlich spielt das Thema eine kleine Rolle, aber wir ignorieren es. Es ist wie es ist, daran können wir nichts ändern.“
Angst begleitet
Das ÖFB-Team ist sehr gut in der Lage, seine Teilnahme am Turnier über die Gruppenphase hinaus auszudehnen. Ein gewonnener Punkt am Freitag reicht. „Wir spielen auch Kathi, damit wir weiterkommen und sie wieder Teil des Teams sein kann“, sagt Hickelsberger-Füller. Seine Teamkollegin Marie-Therese Höbinger beschrieb es als „fast herzzerreißend“, wenn Teamkollegen Zeit in ihren Zimmern abseits der Mannschaft verbringen mussten.
Dazu kommt natürlich auch die Angst, aufgeben zu können. „Trotzdem darf man sich davon nicht zu sehr beeinflussen lassen, man muss die Normalität im Inneren bewahren, die Abläufe wie immer machen, damit man auch sportlich zu 100 Prozent auf der Höhe ist“, sagt der 21-Jährige .
Eine Testpflicht für UEFA-Spieler gibt es nicht mehr, der ÖFB setzt aber auf eine Testung bei Symptomen, um einer Häufung vorzubeugen. „Wir sind sehr verantwortungsbewusst und die Spieler auch“, sagte Fuhrmann. Höbinger bestätigt das: „Jeder denkt nicht nur für sich, sondern auch für das Team. Niemand will andere anstecken, keine schwierige Entwicklung riskieren.“
Spielt Geld in der Kronenpolitik der UEFA eine Rolle?
Sie findet es gut, dass es keine verpflichtenden offiziellen Testreihen gibt. „Das wäre nicht mehr gut, wir müssen wieder zur Normalität zurück, das Virus ist schon sehr abgeschwächt, deshalb testen wir nur noch, wenn wir uns gut fühlen und wenn es Symptome gibt“, erklärt Höbinger.
Fraglich ist, ob die UEFA keine einheitlichen und festen Regelungen vorgegeben hat. „Es ist unverständlich, weil manche Teams den Eindruck erwecken, dass nicht getestet wird. Ich will niemanden anschwärzen, ich kann nicht, weil sie es nicht müssen“, sagt Fuhrmann.
Noch ärgerlicher ist, dass nur 23 Frauenteams zugelassen wurden, während es bei der letzten Europameisterschaft der Männer und der nächsten Weltmeisterschaft der Männer 26 sein werden. „Es hätte uns geholfen, nicht unbedingt die 26 einzusetzen, sondern im Coaching Wenn ich heute elf gegen elf etwas machen will, kommt das nicht raus. Es ist nicht die Qualität, wenn zwei oder drei Trainer spielen.“ , meine Straße.
Er akzeptierte die Begründung der UEFA nicht, dass die Entwicklung der Krone zum Zeitpunkt der Entscheidung anders gewesen sei. „Dann muss man sie nur noch anpassen“, sagt Fuhrmann. Auch hier könnte Geld eine Rolle gespielt haben. „Ich schätze, es gibt wirtschaftliche Gründe“, vermutet Fuhrmann, der sich auch darüber ärgert, dass „ein paar UEFA-Leute ohne Maske“ durch Old Trafford gelaufen seien.
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