Demonstration auf Sylt vs. Schleswig-Holstein Luxus Video News

Stand: 16.07.2022 18:23

Rund 400 Teilnehmer der Demonstration versammelten sich laut Polizei am Samstag in Westerland auf Sylt. Das Linksbündnis „Wer hat, wer gibt“ hatte zu einer sogenannten Klassenfahrt nach Sylt aufgerufen.

Sie wollen eine Forderung nach Umverteilung des Reichtums verstärken. „Auf Sylt bejubeln die Reichen ihre nicht erzielten Erfolge und erben nicht verdientes Geld“, heißt es in dem Aufruf im Internet. Auch die Flensburger Ortsgruppe Fridays for Future beteiligte sich an der Demonstration.

Der Zug der Demonstranten startete gegen 19.30 Uhr mit einer Stunde Verspätung. Die Polizei war auf der Insel sichtbar präsent.

Polizei: Keine besonderen Vorfälle

Laut Polizei verlief bis in die frühen Abendstunden alles friedlich.

Die Menschen zogen in Richtung Kampen und veranstalteten dann eine Kundgebung vor dem Westerländer Rathaus. Zum Abschluss des Aktionstages war für den Abend ein Konzert in Westerland geplant. Die Veranstalter selbst sprachen von etwa 500 Teilnehmern. Aus polizeilicher Sicht dauerte die Demonstration ohne besondere Zwischenfälle bis in die frühen Abendstunden.

“Etwa 400 Menschen machten sich auf den Weg von Westerland nach Kampen. Kurz darauf wurde der Aufzug kurzzeitig gestoppt, weil einige Leute in der Versammlung Rauchbomben zündeten”, berichtete Christian Kartheus von der Polizeidirektion Flensburg. “Das hat aufgehört und ist dann ohne besondere Zwischenfälle in Kampen passiert.”

Mehr Informationen

Zahlreiche Prominente sind zur Feier auf die Insel gereist. Um ihre Sicherheit zu gewährleisten, war die Polizei im großen Stil unterwegs. Monat

Zum Saisonstart waren auch wegen des Neun-Euro-Tickets viele Leute auf der Insel. Die Situation blieb jedoch überschaubar. Monat

Schleswig-Holstein Magazin

Dieses Thema im Programm:

Schleswig-Holstein Magazin | 16.07.2022 | 19:30 Uhr

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