16.07.2022 10:32 (16.07.2022 10:32)
Johannes Rauch will bundesweit einheitliche Regelungen. ©APA; Leinwand Pro
Ob Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, weiterhin in Quarantäne bleiben sollen, ist noch nicht entschieden.
Das betonte Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) am Freitag. Im Rahmen des von der Regierung bereits angekündigten Variantenplans werden auch Maßnahmen auf mögliche vorherrschende Virusvarianten geprüft.
Schlussphase
Auch das Thema Quarantäne wird besprochen. „Ich bitte Sie, uns in Ruhe arbeiten zu lassen“, sagte Rauch auf eine Frage bei einer Pressekonferenz. Man befindet sich bereits in der Endphase, um eine Lösung für den Herbst zu finden. Das Wichtigste wird sein, mit welcher Virusvariante Sie es zu tun haben. “Das wissen wir noch nicht.”
Das Spektrum reicht von milden bis hin zu sehr ansteckenden und gefährlichen Varianten. Deshalb werde ein Plan erstellt, “der davon ausgeht, dass es vier mögliche Szenarien gibt”. Fragen zu Maßnahmen, Isolierung oder Quarantäne sind enthalten. Bevor Sie das alles überprüfen, wollen Sie keine konkreten Schritte nennen.
Ein Hacker warnt vor Aufhebung der Quarantäne:
Rauch will bundesweit einheitliche Standards
Auch eine Abstimmung mit den Sozialpartnern oder den Bundesländern ist vorgesehen. Ob letztere eigene Quarantäneregeln erlassen können, ist noch offen. “Das wird abgeklärt.” Grundsätzlich wünscht er sich aber landesweit einheitliche Regeln. Wien etwa hatte zuletzt vor dem Ende seiner Quarantäne gewarnt. Man stehe auch in gutem Kontakt mit der Stadt, sagte Rauch heute. „Ich habe keinen Konflikt mit Wien“, sagte er.
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