Walli weist auf eine weitere Überraschung hin

Aber Walli denkt nicht daran, sich zu positionieren, weil er keinen Einfluss darauf hat, was andere tun. „Mein Ziel ist es, das Beste daraus zu machen. Ich möchte nach dem Rennen sagen können, dass ich es gegeben habe, obwohl ich eine gute Zeit gelaufen bin. Ich habe das, was ich schon im Training gezeigt hatte, auf die Strecke gebracht. Der Weg ist so.“ genau da“, freute sich Walli über die starke Konkurrenz auf der Lokalgeraden. Damit sollte sie eine neue persönliche Bestzeit erreichen, die seit den Olympischen Sommerspielen bei 51,52 Sekunden liegt.

Die letzte persönliche Bestzeit über 200m war eine gute Zubringerleistung. Und die 400 m hat sie dieses Jahr noch nicht geschafft, 52,13 sind gelaufen. Sein Trainer Wolfgang Adler traut dem 26-Jährigen mehr Leistung zu, die Taktik ist klar definiert. “Sie muss mutig sein, sie muss mutig anfangen, nicht zu mutig.” Normalerweise ist die Susi diejenige, die auf den ersten hundert Metern immer sehr langsam läuft, auf der Gegengeraden dann aber sehr schnell.

GEPA/Christian Walgram Walli arbeitet seit Olympia mit seinem Trainer Wolfgang Adler an Temporeserven und der Einteilung

„Das bedeutet, dass die 200-Meter-Laufzeit gut ist, aber mir hat die Aufteilung der ersten 200 in Tokio nicht gefallen. Wir haben mit Susi gearbeitet, um die ersten 100 Lauf etwas aktiver zu machen, bei den zweiten 100 sollte ich etwas ruhiger sein, damit ich am Ende noch genug Energie habe.“ Die jetzt vorhandenen Geschwindigkeitsreserven sollten sich positiv auswirken. “Wenn er Konkurrenz auf der Ziellinie hat.”

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„Sehr hohes Niveau“ über 400 m

Daran wird es auch bei der WM nicht scheitern. „Das Niveau ist sehr hoch, viele haben das direkte Niveau erreicht“, sagt Walli. Im Prinzip stört er sich nicht an der Konkurrenz, denn er läuft auf seiner Bahn und macht dort Karriere. „Man muss vorsichtig sein und sich nicht zu sehr auf andere konzentrieren. Sie müssen Ihr Rennen laufen und sich einfach von der Strecke nach Hause mitreißen lassen. Denn sonst läuft man Gefahr, zu schnell anzufangen oder zu viel einzuschlafen.“

Auf Dauer hätte Walli nach der Disqualifikation als Dritte ihrer Serie vor einem Jahr das Halbfinale der Sommerspiele nicht erreicht. Als nächstes die persönliche Bestnote und Platz 20. „Bei den Olympischen Spielen habe ich gemerkt, dass da etwas drin ist, was man nicht verstecken muss. Obwohl die anderen sehr schnell sind. Das Halbfinale gibt mir das Selbstvertrauen zu sagen, dass ich bei der WM gut abschneiden kann.“

Die fehlende Klimaanlage in den Räumen ist für die Regeneration nach dem Training und nachts nicht optimal, bevorzugt aber das warme Wetter beim Laufen. „Ich mag es, wenn es heiß ist. Bei über 30 Grad bin ich am besten gelaufen.“ Wenn Walli im Stadion von Hayward Field seine erste Runde dreht, „schließt sich für ihn der Kreis.“ Denn 2014 war er bereits bei Eugene dabei und belegte bei der Junioren-WM den achten Platz.“ Für mich ist das alles sehr positiv. Ich war 18, es war ein tolles Abenteuer.“

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