SK Rapid – WSG Tirol: Feldhofer-Elf sichert sich letztes Europacup-Ticket

„VORHANG RUNTER“ für die Saison 2021/2022. Im 195. und letzten Bundesligaspiel duellieren sich ADMIRAL, SK Rapid Wien, Tabellenfünfter nach 32 Spielen, gegen die WSG Tirol, Erster der Qualifikationsgruppe, im Allianz Stadion in Hütteldorf um das letzte Europapokal-Ticket für die Endrunde der Playoffs. Nach dem 2:1-Sieg in Innsbruck gelang dem Team von Ferdinand Feldhofer ein 2:0-Heimsieg (der sechste in Folge gegen Wattens!), was insgesamt ein 4:1-Ergebnis bedeutet. Damit steigt Rapid am 21. Juli in die zweite Runde der UEFA Europa Conference League ein. Gewinnspiel: 15.06.

Mit seinem „Sonntagsschuss“ erzielte Robert Ljubicic (immer noch hier mit seiner alten Frisur …) das 1:0. 3. Liga-Saisontor für Spieler ÖFB U21 kroatischer Herkunft. Ihr neustes für Rapid? Die Meinungen mehren sich, dass der 22-jährige gebürtige Wiener die Hütteldorfer in diesem Sommer nach nur einer Saison verlässt.

Trotz personeller Engpässe gelang es Rapid-Cheftrainer Ferdinand Feldhofer, in seinem 52. Pflichtspiel der Saison bei den Grün-Weißen elf fitte Spieler zusammenzubringen und gegenüber dem 2:1-Sieg im Endspiel zwei Änderungen vorzunehmen. Sowohl hinten, wo der 18-jährige Leopold Querfeld den verletzten Maximilian Hofmann (Brückenbruch im Hinspiel) ersetzte, als auch der Grazer Thorsten Schick, 32, der vor drei Tagen wegen Muskelproblemen ausfiel, kehrten als rechte Seite zurück und brachten den Nachwuchs voran Pascal Fallmann.

Joker Nicolas Binder sticht und schießt Rapid „in Europa“ im Playoff-Finale gegen die WSG Tirol mit seinem Tor zum 2:0 (Gesamtstand: 4:1). Passend zum Bild der Saison, dass einer der jungen „Wiener Wilden“ im 52. Pflichtspiel 2021/2022 das letzte Tor vor der Sommerpause erzielte.

Die WSG stellte mit einer Vierer-Abwehrkette um: Silberberger blieb vor dem Spiel frisch

Auch bei der WSG, die in dieser Saison ihr 38. Pflichtspiel bestritt, gab es zwei personelle Veränderungen. Auch in der Abwehr, wo Cheftrainer Thomas Silberberger diesmal auf eine Viererkette setzte: Rechts von ihm hatte der junge Felix Bacher den Vorzug vor Fabian Koch, 32, der seine Fußballerkarriere zum Saisonende beendet. Ansonsten kehrte Innenverteidiger Awoudija zurück und ersetzte den sanktionierten Kofi Schulz.

Kurz vor dem Start zeigte sich Sky-Tirol-Trainer Thomas Silberberger „at his best“ … – wieder fielen typisch tolle Sprüche wie … „Heute müssen wir ganz klar sagen“ über „wir können eine tolle Saison verändern“. in einer sensationellen “.

Dreimal ging Grüll mit 1:0 in Führung, ehe Ljubicic kam, sah und eingriff

Doch wie schon am Donnerstag im Tivoli gab Rapid wieder erste Statements auf dem Platz ab. Und wieder Marco Grüll, der im 4. Saisonduell mit Wattens sofort wieder punkten wollte, aber nach Zuspiel von Moormann mit seinem Volley nur knapp am Tor vorbei ging (6.). Wenig später wieder der agile Pongauer, der aber nach einer Linksflanke von Auer keinen Druck hinter seinem Kopfball machte (11.). Dann, nach einem schnellen und sehenswerten Angriff, schoss Knasmüllner aus 18 Metern und aus zentraler Position, aber zu zentral, stoppte Torhüter Oswald (12.).

Nach einer Viertelstunde fanden die Tiroler erstmals den Weg zum gegnerischen Tor und Zan Rogelj erspielte sich eine Mega-Chance. Doch der 22-jährige Tscheche verfehlte mit seinem Flachschuss aus neun Metern nur wenige Zentimeter den Pfosten (16.). Das Spiel ist jetzt ausgeglichen.

Die größte Gefahr strahlt weiterhin Marco Grüll aus: Foul des Stürmers des ÖFB-Teams, 23 Jahre alt, aus der linken Hälfte aus 18 Metern mit dem Innenrechtsstoß, von der Mauer in Richtung Tor abgefälscht. Robert Ljubicic hatte dann eine große Torchance, doch Grülls Schuss segelte nach seinem Konter rechts am Tor vorbei. WSG-Torwart und Kapitän Ferdinand Oswald war fassungslos.

Er ist zum ersten Mal seit vier Wochen wieder dabei: Maxime Awoudja, 24, gebürtiger Münchner. Der Innenverteidiger kehrt nach seinem Leihjahr an die Tiroler zum VfB Stuttgart in die deutsche Bundesliga zurück. Insgesamt steht Wattens im Sommer (wieder) vor einem personellen Wechsel!

Tiroler nach der Pause am riskantesten – Zimmermann mit Doppelchance zum 2:0

Doch für den 31-jährigen Deutschen mit österreichischem Pass und die Leute vor ihm hat sich nicht viel geändert: 2 Tore brauchten die Tiroler sowieso. Hören Sie jetzt auf, zumindest eine Erweiterung zu erstellen. In der zweiten Halbzeit war mehr Risiko angesagt, was den Grün-Weißen wiederum Chancen eröffnete. Als Grüll in der 54. Minute eine tolle Gelegenheit hatte, Zimmermann noch einmal in Führung zu bringen, schoss er knapp über die Latte.

Kurz darauf war viel Platz für Rapid und Zimmermann, der nach einem Flachpass von Grüll noch einmal zum Abschluss kam, aber mit seinem Flachschuss von rechts aus 12 Metern klar vor Oswald auf den reaktionsschnellen WSG-Schlussmann (60 ). Wenig später wurde das befreundete Angriffsduo ausgewechselt: Grüll wohl mit Oberschenkelproblemen.

Kristallkicker forcierten weiter das Offensivspiel, Rapid machte aber eine defensive und kompakte Disziplin. Wattener sind auch manchmal zu kompliziert und offensiv schwer. Blume dann mit der Foulmöglichkeit, aus der linken Hälfte aus 18 Metern mit rechts über die Mauer, aber auch das Tor der Gastgeber (69.). Doch die Tiroler zeigten Moral und Torhüter Gartler, als Behounek einen Freistoß von rechts auf Blume köpfte (70.).

WSG hat nicht remis gespielt – Binder erstochen, Vrionis Torschützenkönig mit Adeyemi

Die Gäste blieben engagiert und mit der maximalen Remis-Chance bei Winter-Neuzugang Ogrinec, der nach einem präzisen Pass von Skrbo allein vor Torhüter Gartler am heutigen Rapid-Kapitän scheiterte (79.). Der WSG ging es weiter, aber auch die Zeit lief davon.

Die tapferen Tiroler gingen nun „all-in“, während die Gastgeber kurz vor Ende der regulären Spielzeit „den Sack zumachten“. Auer zu zögerlich mit dem Ball diagonal und lange Fliege von links außen zu Nicolas Binder … Torhüter Oswald, so sticht der 20-jährige Scherzkeks ein. Mit seinem ersten Tor in der Liga mit Rapid erzielte Binder Rapids letztes Saisontor … und den “Trip nach Europa”.

Während bei der WSG, die diesmal am Ende nicht über die nötige Effizienz verfügte, hatte man allen Grund zur Freude: Giacomo Vrioni, der mit 19 Treffern zusammen mit Karim Adeyemi (Salzburger Serienmeister) Torschützenkönig wurde.

ADMIRAL Bundesliga 2. Runde KO-Rundenfinale UEFA Europa Conference League

SK Rapid Wien – WSG Tirol 2:0 (1:0)

Sonntag, 29. Mai 2022, 17 Uhr, Allianz Stadion Wien-Hütteldorf, Zuschauer: 10.600.

Schiedsrichter: Stefan Ebner. Assistenten: Roland Brandner und Clemens Schüttengruber. 4. Verantwortlicher: Mag. Markus Hameter.

SK Rapid (4-2-3-1): Gartler (K); Schick (89. Fallmann), Querfeld, Wimmer, Moormann; Aiwu, R. Ljubicic; Grüll (65. Savic), Knasmüllner (57. Oswald), Auer; Tischler (Buchbinder 65). Trainer: Ferdinand Feldhofer.

WSG Tirol (4-4-2): Oswald (K); Bacher (61. Koch), Behounek, Awoudja, Stumberger; Rogelj (61. Skrbo), Blume (90. + 2. Naschberger), V. Müller (61. Ogrinec), Ertlthaler (72. Prica); Sabitzer, Vrioni. Trainer: Thomas Silberberger.

Torfolge: 1:0 (30.) R. Ljubicic, 2:0 (88.) Binder.

Gelbe Karten: Schick (67., Foul an Skrbo), R. Ljubicic (nach VAR-Entscheidung, 80., Foul) / V. Müller (50., Foul an R. Ljubicic), Blume (79., Foul an Aiwu) , Behounek (86′, Fulspiel und Moormann).

Spielfilm auf dem Ligaportal LIVETICKER

Fotocredit: GEPA-ADMIRAL + Harald Dostal / www.sport-bilder.at

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