Wasserauen: Der Zug der Appenzeller Bahnen ist entgleist


Wasserwiesen

Der Zug der Appenzeller Bahnen ist nach einem Zusammenstoß entgleist: Drei Personen wurden verletzt

Am Sonntagnachmittag ist in Wasserauen ein Zug der Appenzeller Bahnen entgleist. Grund ist der Zusammenstoß mit einem Auto. Drei Personen wurden bei dem Vorfall verletzt.

Video: FM1Today / David Güntensperger / Dario Brazerol

In Wasserauen ereignete sich am Sonntagnachmittag kurz vor 11.30 Uhr ein Verkehrsunfall. Gemäss einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden kollidierte der Zug der Appenzeller Bahnen mit einem Personenwagen.

In Wasserauen kam es am Sonntagnachmittag zu einem Zwischenfall mit einem Auto und der Appenzeller Bahn.

Foto: Karin Erni

Die vordere Autobahn löste sich dann von den Gleisen. Auf Nachfrage erklärte die Polizei, dass ein weißes Auto einen mit einem Andreaskreuz gesicherten Bahnübergang passiert habe. „Aus noch ungeklärter Ursache kam es zum Zusammenstoß. Alle drei Insassen wurden durch den Aufprall mittelschwer bis schwer verletzt.“ Der 39-jährige Beifahrer und der 21-jährige Beifahrer wurden schwer, der 55-jährige Fahrer leicht verletzt.

Glücklicherweise befanden sich nur wenige Fahrgäste im Zug, von denen keiner verletzt wurde. Auch dem Biker geht es bisher gut, er wird derzeit intensiv betreut.

Neben zwei Rega-Helikoptern waren auch die Ambulanz, die Feuerwehren Schwende, Rüte und Appenzell sowie das kantonale Umweltamt unterwegs. Die Agentur sagte, der Vorfall habe keine Umweltschäden verursacht. Gemäss einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden erlitt der Personenwagen jedoch Totalschaden. Der Schaden bei der Appenzeller Bahn wird auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt. Ein Spezialkran wurde eingesetzt, um die Zusammensetzung des Zuges zu retten.

Der Bahnbetrieb auf der Strecke zwischen Wasserauen und Weissbad wurde bis 19 Uhr eingestellt. Die Appenzeller Bahnen organisierten einen Ersatzbus, der zwischen Bahnhof Wasserauen und Bahnhof Weissbad verkehrte.

Neben der Bewässerung hat sich die Feuerwehr auch um das Unglück Wasserauen gekümmert.

Bild: Reporter-Leser

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