FPÖ – Hafenecker: Weg mit dem GIS-Satz, jetzt erst recht!

Sie bewahrt die Bürger vor einer unbeschreiblichen Allianz zwischen ORF und VfGH

Wien (OTS) – Das Bundesverfassungsgericht hat heute entschieden, dass alle, die ORF-Inhalte über Laptop, Tablet oder Handy übertragen, künftig eine GIS-Gebühr zahlen müssen. Die entsprechende Gesetzesänderung muss bis 2023 erfolgen. Der Mediensprecher der FPÖ NAbg. Christian Hafenecker zeigt sich bestürzt über eine erste Reaktion: „In Inflationsrekordzeiten fällt dem Verfassungsgericht nichts Besseres ein, als dem ORF einen Freibrief zu erteilen, den Volksbetrug auszuweiten. Das ist nicht selbstverständlich. Es muss den Bürgern dieses unbeschreibliche Bündnis erspart bleiben.“ zwischen dem ORF und dem Verfassungsgericht!“

In Hafeneckers Augen eröffnet die Entscheidung der Verfassungsrichter auch eine ganz andere Möglichkeit: „Verfassungsrichter beklagen die Ungleichbehandlung zwischen ORF-Konsumenten, die Fernsehen haben und für GIS bezahlen, und denen, die die Inhalte des ‚ORF zum Streamen und Streamen nutzen sie zahlen nichts. Anstatt einer Gruppe den GIS-Tarif rechtlich aufzuzwingen, plädiere ich für die komplette Abschaffung des GIS-Tarifs für alle Österreicher. Dies wäre auch eine echte Erleichterung für die zunehmend unter Inflation leidenden Österreicher. Immerhin liegt die jährliche GIS-Gebühr – je nach Bundesland – zwischen 269 und 343 Euro pro Jahr. Versehentliche Energiegutscheine und sogenannte „Sofortmaßnahmen“, die die Menschen erst im Herbst erreichen, helfen der Bevölkerung nicht. Also: Weg mit dem GIS-Tarif, sofort und erst recht!

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