Trotz Krieg in der Ukraine: Putin schwimmt mit dem Geld Europas

Der Krieg in der Ukraine dauert seit fast einem halben Jahr an. Russland erzielt jedoch weiterhin Milliardeneinnahmen aus Energieexporten.

Wladimir Putin, Präsident Russlands, nimmt per Videokonferenz an einem Treffen mit den Vorsitzenden der Staatsduma, dem Unterhaus des russischen Parlaments, teil. -dpa

Ankündigungen

das Wesentliche zusammengefasst

  • Trotz des Krieges in der Ukraine könnte Russland die EU auffordern, für seine Energieexporte aufzukommen.
  • Täglich fließen über 900 Millionen Franken an Putin und Co.
  • Seit März sind die EU-Zahlungen um rund 70 Prozent gesunken.

Sonntag ist der 24. Juli 2022. Bis dahin wird der Krieg in der Ukraine sechs Monate gedauert haben, ein trauriger Meilenstein.

Viele Nationen auf der ganzen Welt versuchten, den russischen Präsidenten Wladimir Putin mit harten Sanktionen zu belegen. Dies sollte Mord und Mord beenden.

Ukrainische Soldaten inspizieren russisches Kriegsmaterial, das in der Nähe von Kiew zerstört wurde. Mit dem Hubschrauber MI-8 werden im Ukrainekrieg Raketenangriffe durchgeführt. Zerstörung in Kiew. Russische Soldaten im Krieg in der Ukraine. Nach mehr als zwei Monaten Krieg in der Ukraine ist in Charkiw nicht mehr viel übrig.

Aber noch immer fließen täglich hunderte Millionen auf den Angreifer zu. In den ersten 100 Kriegstagen waren es über 900 Millionen Franken. Damit ist Russlands wichtigste Einnahmequelle, der Export fossiler Brennstoffe, nicht betroffen.

Die Welt finanziert den Krieg in der Ukraine mit

Allein seit Beginn des Ukrainekriegs hat die EU mehr als 70 Milliarden Franken für Importe nach Russland überwiesen. Die Daten wurden vom Center for Research in Energy and Clean Air (CREA) veröffentlicht. Haupttreiber sind China mit 25,4 Milliarden Franken und unser Nachbar Deutschland mit 16,7 Milliarden Franken.

China ist seit dem Ukrainekrieg der mit Abstand größte Importeur von Kohle, Öl und Gas. – Bildschirmfoto ERSTELLEN

Seit März sind die EU-Zahlungen um 70 Prozent gesunken. Viele Staaten versuchen, von russischen Importen unabhängig zu werden. Mittlerweile überweist die EU täglich mehr als 200 Millionen Franken.

Obwohl die EU ihre Zahlungen reduziert hat, dürfte Putin das Geld für den Ukraine-Krieg nicht bald ausgehen. Aus anderen Regionen der Welt fließt weiterhin viel neues Geld in den Kreml.

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