Ein Mann wirft einen Kuchen auf die Mona Lisa im Louvre

30.05.2022, 03:4530.05.2022, 05:58

Im Louvre in Paris ereignete sich am Wochenende ein ungewöhnlicher Vorfall: Ein Mann warf einen Kuchen auf die weltberühmte Mona Lisa von Leonardo da Vinci. Das hat sichtbare Spuren hinterlassen. Der Lack selbst wurde jedoch nicht beschädigt: Aus Sicherheitsgründen steckt die Mona Lisa hinter Panzerglas.

Laut Medien handelt es sich bei dem Angreifer um einen jungen Mann. Laut dem italienischen “Corriere della Sera” soll er als alte Frau verkleidet und im Rollstuhl ins Museum gekommen sein. Er trug einen Hut und eine Perücke.

Vielleicht ist das verrückt nach mir, aber ein altmodischer Mann springt aus einem Rollstuhl und versucht, das kugelsichere Glas der Mona Lisa zu zerbrechen. Dann schmiert er den Kuchen auf das Glas und wirft überall Rosen, bevor er sich sicherheitshalber nähert. 😂 ??? pic.twitter.com/OFXdx9eWcM

– Lukeee🧃 (@ lukeXC2002) 29. Mai 2022

Ziel war es laut Polizei nicht, das Kunstwerk zu beschädigen. Vielmehr soll es sich um eine Protestaktion gehandelt haben. Die Videoaufnahmen zeigen, wie er kurz vor dem Verlassen des Museums sagt: „Denken Sie an die Erde! Es gibt Menschen, die die Erde zerstören werden!“ Als weitere Aktion soll der Mann Rosen auf den Boden gestreut haben.

Inzwischen ist dies nicht das erste Mal, dass die Mona Lisa von einem Besucher angegriffen wurde. 2009 warf eine Russin eine Tasse Tee in die Farbe, wodurch das Glas zersplitterte. 1956 warf ein bolivianischer Tourist einen Stein auf das Bild, nachdem er es stundenlang betrachtet hatte. Da es sich damals noch hinter normalem Glas befand, war es teilweise beschädigt. Seitdem ist die Mona Lisa mit Panzerglas geschützt. (tupfen)

Kunst trifft auf Populärkultur, oder: wenn Kanye mit der Mona Lisa ausgeht.

1/32

Kunst trifft auf Populärkultur, oder: wenn Kanye mit der Mona Lisa ausgeht.

Ich wette, Sie können es verstehen, auch wenn Sie die Sprache noch nie zuvor gehört haben

Das könnte Sie auch interessieren:

Unter starkem Polizeischutz begann am Sonntag in Jerusalem ein umstrittener Fahnenmarsch. Stunden zuvor war es in der Altstadt und auf dem Tempelberg zu Zusammenstößen gekommen. Die Polizei bestätigte, dass palästinensische Gläubige mit jüdischen Besuchern zusammenstießen. Berichten zufolge besuchten am Nachmittag etwa 2.600 Juden die heilige Stätte. Einige von ihnen schwenkten israelische Flaggen und beteten, was gegen die Regeln verstieß. Sie wurden vom Tempelberg entfernt. Nach Angaben der Polizei kam es nach den Zusammenstößen zu einigen Festnahmen.

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *