Zollkontrolle: Creme auf Autobahnvignette geschmiert – 1900 Franken Busse

Ein Aargauer musste laut CH Media eine Busse von 1000 Franken und eine Busse von 900 Franken bezahlen, weil er seine Autobahnvignette nicht ordnungsgemäß platziert hat. Der Informatiker habe die Vignette „mit Sahne manipuliert“ und mit durchsichtigem Klebeband aufgeklebt. Bei einer Zollkontrolle im Mai bemerkten die Beamten und der Fahrer wurde angezeigt. Das Urteil: Siegelfälschung, da die Vignette durch die Verbrennung entwertet wurde und ihren Wert verlor. Es war nicht klar, ob er die Vignette mit dem Mehrwagentrick nutzte, um Geld zu sparen, oder ob er sich nur das lästige Kratzen ersparen wollte. Zumindest die Kostenfrage hat dieser Twitter-Nutzer eleganter gelöst.

Besonders wichtig zu wissen bei diesen heißen Temperaturen: Obwohl das Essen hinter dem Steuer nicht ausdrücklich verboten ist, kann der Verzehr von Eis auch zu Bußgeldern führen oder sogar den Führerschein kosten, berichtete Blick. An der Ecke St. Gallen sehen die internen Richtlinien für «Pflegebeeinträchtigung durch Ausübung von Tätigkeiten» eine Strafe «ab 300 Franken» vor. Auch der Führerschein kann das Fünffache kosten, wenn man zum Beispiel mit beiden Händen isst oder nicht mehr sicher fährt.

Was viele auch nicht wissen, ist, dass es strenge Regeln gibt, wie und wo ein Satellitenbrowser installiert werden darf. Auch deren Nichteinhaltung kann teuer werden. Wie ein 20-Minuten-Leser erklärt, bezahlte sie 650 Franken Busse plus Gerichtskosten. Das liegt daran, dass er sein iPad verloren hat. Die Rechtslage lautet: „Der Fahrer muss die Fahrbahn in Augenhöhe von 0,75 m über dem Sitz außerhalb eines Halbkreises mit einem Radius von 12,0 m frei einsehen können.“ Keine Sorge, wenn Sie sich nicht viel vorstellen können: Die Stadtpolizei Zürich hilft Ihnen mit einer Infografik weiter.

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