Ein Verletzter bei einem Brand im Mühlviertel

Chronik

Auf dem Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Haibach im Mühlkreis (Landkreis Urfahr) ist am Sonntagabend ein Feuer ausgebrochen. Die Herausforderung für die zehn Feuerwehren war die Bereitstellung von Löschwasser. Ein Nachbar erlitt Verbrennungen.

30.05.2022 20.09.2022

Online ab heute, 9.20 Uhr

Ein 25-jähriger Anwohner bemerkte gegen Mitternacht einen lauten Knall im Haus, teilte die Polizei am Montagmorgen mit. Zusammen mit ihrem Freund entdeckte sie das Feuer auf dem sogenannten Dachboden.

Insgesamt etwa 150 Notdienste

Der Vater der Frau ging zu den beiden, um bei den ersten Löschversuchen zu helfen – bis die Feuerwehr eintraf. Zehn Teams aus der Umgebung kamen mit rund 150 Helfern. Auch die Berufsfeuerwehr in Linz eilte mit Spezialausrüstung zur Rettung. Das Feuer hatte sich laut Polizei bereits auf den Dachboden ausgebreitet.

HAW Herbert Denkmayr

Problematisch sei allerdings die Wasserversorgung für die Löscharbeiten, teilte das Kommando der Branddirektion Urfahr-Umwelt in einer Aussendung mit. Ein zwei Meilen langer Schlauch musste angelegt werden. Die Feuerwehr konnte den Brand dann schnell unter Kontrolle bringen und auch ein Übergreifen auf ein benachbartes Mehrfamilienhaus verhindern.

Es verwendet eine Drohne und eine Wärmebildkamera

Der Einsatz dauerte dennoch mehrere Stunden, da die Glut der Dämmwolle mit großem Aufwand gefunden und gelöscht werden musste. Eine Drohne und eine Wärmebildkamera seien ebenfalls eingesetzt worden, um ihnen zu helfen, sagte er.

Eine Person wurde verletzt: Sein Vater, ein 25-jähriger Nachbar, erlitt beim Löschversuch Verbrennungen, wurde aber vor Ort behandelt. Die Brandursache soll am Montag ermittelt werden. Der entstandene Sachschaden dürfte laut Polizei im sechsstelligen Bereich liegen.

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