Japan Stromer: Dieses Schmuckstück bringt Nissan ins Elektrozeitalter

Vor zwei Jahren wurde der Ariya vorgestellt, jetzt kommt der Elektro-Crossover endlich zu den Händlern.

Nissan

Gepostet am 21. Juli 2022, 4:32 Uhr

Japan Stromer: Dieses Schmuckstück bringt Nissan ins Elektrozeitalter

Der Ariya gilt als Meilenstein auf dem Weg in die Zukunft von Nissan. Wir sind den E-Crossover bereits gefahren.

Nissan stellte den Elektro-Crossover Ariya vor zwei Jahren vor, doch die bekannten Liefer- und Produktionsengpässe verzögerten die Markteinführung lange. Doch nun ist er endlich da: Ab August steht der 4,60 Meter lange und mit 1,60 Meter überraschend hohe Ariya zunächst als Zweiradfahrzeug bei den Schweizer Händlern. Spannender ist die stärkste Allrad-Variante und die größte Batterie-Variante, aber da ist noch ein weiter Weg: Irgendwann im ersten Quartal 2023 soll sie erhältlich sein.

Futuristischer Chic

„Für uns stellt der Ariya ein neues Kapitel auf dem Weg in die Zukunft der Elektromobilität dar“, sagt Nissan-Vizepräsident Leon Dorssers. Denn auch wenn die Japaner mit dem Leaf seit 2010 ein Elektroauto im Programm haben, ist der Ariya mit seiner komplett neuen E-Plattform das erste Modell der neuen Ära. Der Crossover hat ein entsprechendes futuristisches Design mit einer robusten Front, muskulösen Proportionen und einem schlanken Rücken.

Der Innenraum ist sehr geräumig und das Platzangebot ist ebenso gut. Das gilt auch für den Kofferraum mit 468 bis maximal 1775 Liter (Allrad: 415). Die Kabine kommt im derzeit sehr beliebten Layout mit einem großen Anzeigeelement, bestehend aus zwei Bildschirmen. Highlight ist die Bedienung der Klimaanlage mit in die Holzoptik integrierten, beleuchteten Tasten, die haptisch funktionieren. Auch hinter dem Gangwahlknauf der Hochkonsole zwischen den Sitzen befindet sich einer, um beispielsweise den One Pedal Drive Modus zu aktivieren.

Bis zu 544 Kilometer kommen die Japaner mit dem großen Akku. Immerhin kann das Eingabemodell mit einer Akkuladung bis zu 414 Meilen weit fahren.

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Die hohe Konsole zwischen den Sitzen lässt sich elektrisch verschieben. Das Platzangebot ist sehr gut.

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Robuste Front, fließende Silhouette, elegantes Heck: Der Ariya ist eine echte Attraktion.

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Auf dem Markt stehen zwei Frontantriebsvarianten zur Auswahl: mit kleinerem Akku (63 kWh) 414 Kilometer Reichweite und 160 kW Leistung und mit Akku mit 87 kWh 544 Kilometer Reichweite und 178 Kilometer kW Leistung. Besonders attraktiv für die Schweiz ist die Allradvariante e-4orce mit zweitem Motor an der Hinterachse, die nur mit der großen Batterie angeboten wird. Er schafft bis zu 500 Kilometer, hat eine Leistung von 225 kW und entwickelt ein Drehmoment von 600 Nm. Der e-4orce beschleunigt in 5,7 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h, während frontgetriebene Fahrzeuge 7,5 bzw. 7,6 Sekunden benötigen und maximal 160 km/h fahren. Geladen wird mit maximal 130 kW an der DC-Schnellladesäule, wo der Akku dank einer recht gleichmäßigen Ladekurve in 35 Minuten von zehn auf 80 Prozent aufgeladen werden kann. Der Ariya saugt 22 kW aus der Steckdose.

Da die Batterieeinheit flach auf dem Fahrzeugboden zwischen den Achsen verbaut ist, hat der Ariya nicht nur einen tiefen Schwerpunkt, sondern auch eine perfekte Gewichtsverteilung von 50/50, zumindest in der Version mit Allradantrieb. aber vorne. -Die Traktion ist bei 52/48 ebenfalls gut ausbalanciert. Dadurch liegt der je nach Variante zwischen zwei und 2,3 Tonnen schwere Crossover fest auf der Straße, lenkt lange präzise und neutral um die Kurven und lässt sich insgesamt sehr angenehm fahren. Die Preise beginnen bei 53’490 Franken, das Fahrzeug mit Frontantrieb und grosser Batterie ist ab 62’790 Franken und das Allrad-Superior-Modell im kommenden Jahr ab 66’790 Franken zu haben.

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