Praktikanten könnten künftig Wiener Krankenhäuser entlasten

Aus . – 21.07.2022 12:50 (akt. 21.07.2022 19:04)

Medizinische Praktikanten sollen künftig Wiener Krankenhäusern helfen können. Auch auf diesen Vorschlag der Wiener Ärztekammer reagierte der Gesundheitsverband positiv. ©APA/dpa/Sebastian Gollnow (Symbolbild)

Der Gesundheitsverband Wien (WIGEV) hat den Vorschlag der Ärztekammer Wien, die angehenden Ärztinnen und Ärzte in den Wiener Krankenhäusern stärker einzubeziehen, positiv aufgenommen.

Die Ärztevertreter zeigten sich zufrieden, dass durch die verstärkte Einbindung der Assistenzärzte das medizinische Personal der Wiener Krankenhäuser entlastet werden könne.

Internisten könnten künftig Wiener Krankenhäuser entlasten

Sie hatten mehr Flexibilität beim Einsatz von Praktikanten gefordert. Sie sollen auch Wiener Krankenhäusern helfen können. Die Kammer stellt fest, dass die Ärzte, die am Ende ihrer Ausbildung für sechs Monate beschäftigt werden, auch eine Krankenhausausbildung absolviert haben. Daher wären sie für den Dienst im Krankenhaus qualifiziert.

„Junge Kolleginnen und Kollegen in den Krankenhausalltag einzubinden ist der richtige Weg“

Bernhard Schönthoner, der Obmann der Praktikantensektion der Wiener Ärztekammer, berichtete, dass der Krankenhausbetreiber den Vorschlag bereits an die Belegschaft kommuniziert habe: „Die jungen Kolleginnen und Kollegen der Lehrpraxis in den Klinikalltag einzubinden ist definitiv der richtige Weg .”

Die Wiener Ärztekammer sagte zu, bei der Suche nach Personal weiter zu helfen

Er betonte auch, dass WIGEV gefördert werden könne, wenn die MitarbeiterInnen der Wiener Krankenhäuser weiterarbeiten, was in anderen Bundesländern bereits umgesetzt werde, hieß es. Die Kammer sagte zudem zu, bei der Suche nach Personal aktiv mitzuwirken.

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