The Last of Us Part I: Sony enthüllt Remake-Gameplay und -Entwicklung

Bild: Sony

Das erfolgreiche Survival-Horror-Abenteuer The Last of Us wurde ursprünglich 2013 exklusiv für PlayStation 3 und später als Remastered-Version für PlayStation 4 veröffentlicht. Dieser Entwickler Naughty Dog arbeitet an einer Remake-Version für PlayStation 5 und auch für PC, es wurde nur angekündigt Anfang Juni.

Eine Anzeige mit zahlreichen Lecks

Sony hat die Neuauflage versehentlich vorzeitig auf der eigenen Website angekündigt, bevor The Last of Us Part I (das Sequel Part II erschien vor rund zwei Jahren exklusiv für PlayStation 4) im Rahmen des Summer Game Fest 2022 offiziell enthüllt wurde Das Spiel ist meist inoffiziell: Zahlreiche Leaks mit Details, Screenshots und sogar Gameplay-Mitschnitten machten die Runde. Naughty Dogs VP Arne Meyer hat nun auf Twitter seinem Unmut Ausdruck verliehen: Die Leaks haben das Team hinter einem Videospiel massiv frustriert.

Lecks sind sehr cool. Vor allem, wenn wir kurz vor einem Asset-Crash stehen. Es ist entmutigend und frustrierend für Teams, die ihr Herz dafür eingesetzt haben, erstaunliche Dinge für unsere Fans zu tun.

Hier ist ein tiefer Einblick in die Neuerungen in The Last of Us Part I, einschließlich einiger Gameplay-Elemente https://t.co/BxTnroMeWe

— arne (@arnemeyer) 22. Juli 2022

Allerdings verwies er auch auf ein zehnminütiges Video zu The Last of Us Part I, in dem Sony und Naughty Dog einen ersten Blick auf das Gameplay und die Grafik werfen. Ob dies nur geschah, weil die Publisher und Entwickler die Informationshoheit zurückerlangen und den Nährboden für diese Leaks beseitigen wollten, oder ob die Präsentation ohnehin geplant war, obwohl Meyer letzteres behauptet, bleibt abzuwarten.

Zehnminütige Videovorschau

Auf jeden Fall zeigt Naughty Dog im Video unter anderem die verbesserten Animationen mit Motion Matching, wobei das Spiel keine vorgefertigten Standard-Animationen abspielt, sondern das Spiel einzelne Charakterbewegungen in kleinen Schritten in Echtzeit kombiniert, um flüssiger zu wirken Animation. Die Technik kam bereits in The Last of Us Part II zum Einsatz. Die Neuauflage von Teil 1 hat auch neue physikalische Effekte: Explosionen in der Umgebung lassen beispielsweise Fensterscheiben zerspringen; Generell sollte es mehr zerstörbare Objekte geben. Viele weitere Optimierungen umfassen eine verbesserte feindliche KI, neue kosmetische Inhalte, einen „Permadeath“-Modus – bei dem ein einziger Tod zum Verlust deiner gespeicherten Daten führt – und einen „Speedrun“-Modus mit Zeitanzeige.

Ebenfalls sichtbar sind die Grafiken, die im Vergleich zur Originalversion sowie zur remasterten Version detaillierter wurden. Es gibt Texturen mit höherer Auflösung, mehr Details, realistischere Beleuchtung und verbesserte Schatteneffekte. Naughty Dog hat bereits zwei Grafikmodi für die PlayStation 5 versprochen, Spieler können also zwischen nativem UHD-Rendering mit 3840×2160 Pixeln und 30 FPS oder dynamischer Auflösung, vermutlich basierend auf 2560×1440 Pixeln, mit Upscaling auf UHD und weiter wählen zurück Wählen Sie 60 fps. Die Unterstützung einer variablen Bildwiederholfrequenz per VRR oder eines 40-FPS-Modus wurde jedoch nicht als Kompromiss zwischen Grafikqualität und Leistung angekündigt. Zumindest gibt es HDR und 3D-Audio.

Erstmal ist es nur auf der PlayStation 5 teuer

The Last of Us Part I erscheint am 2. September 2022 zunächst für PlayStation 5. Der Preis der Standardversion ist mit rund 80 Euro relativ hoch. Eine Luxusversion kostet rund 90 Euro. Das Spiel wird auch für den PC erscheinen, ein Veröffentlichungsdatum wurde jedoch noch nicht bekannt gegeben. Sony hatte in der jüngeren Vergangenheit immer wieder bestätigt, auch mehr für PC und Mobile zu entwickeln.

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