23.07.2022 07:00 (23.07.2022 09:08)
HV-Standorte in Lauterach und Hohenems sind geschlossen. ©VOL.AT/Mayer
Die beiden Standorte in Hohenems und Lauterach wurden nicht von Metro übernommen. Die Zukunft bleibt ungewiss.
Bereits im Februar wurde das Ende der beiden HV-Standorte in Hohenems und Lauterach bekannt gegeben. Anders als der Großmarkt Bludenz wurden sie nicht von Metro Austria übernommen. Ende April war für die rund 60 Mitarbeiter in den beiden Büros offiziell Schluss. Sie wurden nach Angaben der Gewerkschaft entlassen. Sie erhielten jedoch ein Angebot, in anderen Unternehmen und Bereichen des Rewe-Mutterkonzerns weiterzuarbeiten.
Der alte Standort in Hohenems. ©VOL.AT/mayer
Die Zukunft ist zunächst unklar
Grund für die Schließungen war, dass die beiden Märkte nicht die gewünschten Veranstaltungen boten. Zur Zukunft der beiden Standorte in Vorarlberg blieb Rewe zunächst vage: „Wir prüfen derzeit, wie sie näher an unser Kerngeschäft herangeführt werden können“, sagte Konzernsprecher Pöttschacher im Februar gegenüber VOL.AT. Wie und in welcher Form dies geschehen soll, blieb offen.
In Lauterach brennt das Licht, die Paletten stehen vor dem Gebäude. ©VOL.AT/Mayer
offene Zukunft
Bei der Ortsbegehung von VOL.AT in Lauterach und Hohenems waren die Fundorte kaum wiederzuerkennen. Fast alles, was an die Hauptversammlung erinnerte, wurde entfernt. Aktuell ist in Hohenems alles an Ort und Stelle, es steht nur ein LKW auf dem Parkplatz. Im Raum Lauterach hingegen brannte das Licht, und vor dem Gebäude werden derzeit Paletten mit verpackten Baustoffen aufgestellt.
Die Rewe-Gruppe lässt einen nicht in die Karten schauen, wenn es um die Zukunftspläne der beiden Standorte geht. Auch fünf Monate nach Bekanntwerden der Schließungen gibt es keine offiziellen Pläne. Auf erneute Nachfrage von VOL.AT sagte die Rewe Group nur: „Im Moment ist noch unklar, was mit den Zonen passiert.“