Veröffentlicht am 23. Juli 2022, 15:15 Uhr
Ruwani (5): Driving Elephant leidet im Zoo Zürich an Herpesvirus
Ein weiterer Elefant ist im Zoo Zürich am Herpesvirus gestorben. Ruwani, eine fünfjährige Elefantenkuh, erlag am Samstagmorgen der Krankheit.
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Elefant Ruwani Starb am 23. Juli. Herpes-Virus.
Zoo Zürich/Enzo Franchini
Die Elefantenkuh Omysha starb am 11. Juli 2022 nach einer schweren Viruserkrankung.
Zoo Zürich, Enzo Franchini
Sein Bruder Umesh starb Ende Juni an demselben „Elephant Endotheliotrop Herpes Virus“.
Zoo Zürich, Enzo Franchini
Die fünfjährige Elefantenkuh Ruwani ist am Samstagmorgen an den Folgen des für Elefanten typischen Elefantenherpesvirus gestorben, wie der Zoo Zürich in einer Medienmitteilung schreibt. Es ist bereits der dritte Elefant, der an den Folgen der Viruserkrankung stirbt. Zuvor starben im Zoo Zürich die Elefanten Umesh und Omysha.
„In so kurzer Zeit einen dritten Elefanten durch dieses furchterregende Virus zu verlieren, ist ein tragischer Verlust für den Zoo Zürich“, sagt Zoodirektor Severin Dressen.
Ruwani zeigte bis Freitag keine Krankheitsanzeichen. In den Tagen zuvor hatte seine Viruslast zwischen höheren und niedrigeren Werten geschwankt.
Ruwani war mit antiviralen Medikamenten behandelt worden
Ende Juni starben der Elefantenbulle Umesh und fast zwei Wochen später die Elefantenkuh Omysha, nachdem sie sich mit dem sogenannten Elefanten-Endotheliotropen Herpesvirus (EEHV) infiziert hatten.
Zusammen mit ihrer Mutter Farha und Grossmutter Ceyla-Himali bildete Ruwani im Zoo Zürich eine von zwei matriarchalen Elefantengruppen. Umesh und Omysha bildeten zusammen mit ihrer Mutter Indi und ihrer Schwester Chandra die andere Gruppe.
Um einen Ausbruch der Herpes-Erkrankung zu verhindern, begann der Ruwani Zoo frühzeitig mit einer begleitenden Behandlung mit antiviralen Medikamenten. „Nach aktuellem Wissensstand ist die Behandlung eines an den Folgen des Elefantenherpesvirus leidenden Tieres mit antiviralen Medikamenten die erfolgversprechendste Therapie“, sagt Willem Schaftenaar, Veterinärberater des Europäischen Zuchtprogramms zur EEP-Erhaltung für Asiatische Elefanten und ehemaliger Tierarzt. im Zoo Rotterdam, Bewertung der Vorgehensweise der Tierärzte im Zoo Zürich. „Leider sind die Erfolgsaussichten noch gering“, so Schaftenaar weiter.
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