Heute, 13:10 | Michael Hämmerl
6.965 Neuinfektionen in Österreich
In Österreich wurden von Samstag auf Sonntag 6.965 Neuinfektionen gemeldet. Am Wochenende sind die Werte aufgrund geringerer Testaktivitäten generell niedriger. Aufgrund eines regelmäßigen Wartungsfensters wurden jedoch weniger Neuinfektionen gemeldet. Die entsprechende Nachmeldung soll laut Gesundheitsministerium am Montag erfolgen.
Bisher gab es in Österreich 4.687.113 positive Ergebnisse. Heute (24. Juli, 09:30 Uhr) sind in Österreich 18.999 Menschen mit einer SARS-CoV-2-Infektion gestorben und 4.542.478 wieder genesen. Derzeit befinden sich 1.495 mit dem Coronavirus infizierte Personen in Krankenhausbehandlung. Davon werden 87 auf Intensivstationen behandelt.
Heute, 10:52 | Michael Hämmerl
Virtueller Gipfel der Bundesstaaten am Quarantänemontag
In der Debatte um einen möglichen Ausstieg aus der Quarantäne für Corona-Infizierte soll bald eine Entscheidung fallen. Am Montagnachmittag werde es einen virtuellen Austausch zwischen Bundesregierung und Landeshauptleuten zu Corona-Themen geben, bei dem auch die „verschiedenen Möglichkeiten zur Neuordnung der Isolation von Infizierten“ erörtert würden, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag gegenüber der „APA“ mit.
Die Entscheidung, die Quarantäne zu verlassen, sei jedenfalls noch nicht endgültig gefallen, wird betont. Vor wenigen Tagen wurde ein Verordnungsentwurf bekannt, wonach Verkehrsbeschränkungen künftig nur noch für Corona-Infizierte gelten sollen. Wenn Sie also mit einer Maske infiziert sind, können Sie sich fast überall frei bewegen. Betretungsverbote bestehen nur an bestimmten Orten (Krankenhäuser, Pflege- und Behinderteneinrichtungen, Kindergärten, Grundschulen und Horte), nicht jedoch für Beschäftigte.
23.07.2022 um 12:47 Uhr | Pere Basic
Fast 11.000 Neuinfektionen
Von Freitag bis Samstag wurden innerhalb von 24 Stunden 10.908 Neuinfektionen gemeldet. Das liegt leicht unter dem Durchschnitt der letzten sieben Tage (11.523). Seit gestern gab es 15 Todesfälle durch Covid.
Mehr dazu hier:
23.07.2022 um 10:53 Uhr | Pere Basic
Frankfurts Test gegen Ajax in Grödig ist wegen Corona abgesagt worden
Das geplante Testspiel von Oliver Glasners Eintracht Frankfurt gegen Ajax Amsterdam ist wegen mehrerer Corona-Fälle im niederländischen Team abgesagt worden. Beide Klubs stimmten dem „aus Sicherheitsgründen“ zu, wie der Fußball-Bundesligist am Samstag nur wenige Stunden vor dem geplanten Start in Grödig mitteilte. Ajax erklärte, dass am Freitagabend im Trainingslager in Österreich einige Corona-Fälle bei den Spielern festgestellt worden seien. Europa-League-Sieger Frankfurt wollte eine Woche vor Beginn des Pflichtspiels im DFB-Pokal am 1. FC Magdeburg am 1. August. Stattdessen soll der Kader laut Verein nun am Samstag eine Trainingseinheit absolvieren.
23.07.2022 um 09:19 Uhr | Pere Basic
Biden aus Isolation: „Ich fühle mich viel besser als ich denke“
Mit heiserer Stimme sprach US-Präsident Joe Biden erstmals nach seiner Corona-Infektion bei einem öffentlichen Termin aus der häuslichen Isolation. „Ich fühle mich viel besser, als ich aussehe“, sagte Biden am Freitagnachmittag (Ortszeit) zum Auftakt eines virtuellen Treffens mit seinem Business-Team, dem er aus dem Weißen Haus zugeschaltet war. Der 79-Jährige war am Donnerstag positiv auf das Coronavirus getestet worden.
Seine Sprecherin Karine Jean-Pierre und der Corona-Koordinator des Weißen Hauses, Ashish Jha, versicherten auf einer Pressekonferenz, dass Bidens Symptome weiterhin mild seien und es ihm besser gehe. 17 Kontaktpersonen wurden identifiziert und nach Bekanntwerden der Infektion benachrichtigt. Biden sagt, er arbeite weiterhin acht Stunden oder mehr am Tag. Er wollte die Amerikaner auch daran erinnern, die Pandemie weiterhin ernst zu nehmen und sich impfen zu lassen.
© Foto: REUTERS / ELIZABETH FRANTZ
22.07.2022, 22:58 | Michael Hämmerl
Xi wünscht Biden baldige Genesung nach Corona-Infektion
Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hat US-Präsident Joe Biden gute Besserung nach seiner Coronavirus-Infektion gewünscht. Die Nachricht sei über die chinesische Botschaft in Washington versandt worden, sagte der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrates, John Kirby, am Freitag in Washington. Biden hatte am Mittwoch gesagt, er wolle voraussichtlich innerhalb der nächsten 10 Tage, also bis Ende nächster Woche, mit Xi sprechen.
Am Donnerstag wurde der Präsident der Vereinigten Staaten positiv auf das Coronavirus getestet. Er führt seine offiziellen Geschäfte jedoch weiterhin von seinem Wohnsitz im Weißen Haus aus.
Biden und Xi sprachen zuletzt im vergangenen März telefonisch miteinander. Der US-Präsident hatte China davor gewarnt, Russland im Krieg gegen die Ukraine zu unterstützen. US-Außenminister Antony Blinken machte im Mai deutlich, dass die US-Regierung China als die größte langfristige Herausforderung für die internationale Ordnung sieht.
22.07.2022, 18:24 | Michael Hämmerl
Präsidentenarzt: Bidens Symptome haben sich gebessert
Die Behandlung von US-Präsident Joe Biden wegen seiner Coronavirus-Infektion verläuft nach Angaben seines Arztes zufriedenstellend. „Seine Symptome haben sich verbessert“, sagte Chefarzt Kevin O’Connor in einem Brief, der am Freitag vom Weißen Haus veröffentlicht wurde. Biden hatte in der Nacht zuvor leicht erhöhte Temperatur gehabt, die nach der Behandlung mit Paracetamol aber wieder gesunken war.
Der 79-Jährige hat weiterhin eine laufende Nase, fühlt sich müde und hustet gelegentlich. Ihre Werte sind normal. Biden wird weiterhin mit dem Covid-19-Medikament Paxlovid behandelt.
Das Weiße Haus gab am Donnerstag bekannt, dass Biden sich mit dem Coronavirus angesteckt hat. Der Corona-Koordinator des Weißen Hauses, Ashish Jha, sagte am Freitag gegenüber CNN, es sei unklar, wo sich der Präsident infiziert habe. Am Donnerstag sagte Biden in einem Video: „Mir geht es gut. Ich mache viel Arbeit und ich werde es weiter tun.“ Biden hat am Freitag ein Foto auf Twitter geteilt, das ihn beim Unterzeichnen einer Rechnung zeigt. Er trug eine Maske.
22.07.2022, 15:49 Uhr | Laura Schreitl
WHO: Neue Impfstoffe werden benötigt, um eine Ansteckung zu verhindern
Corona-Impfstoffe haben laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) Millionen Leben gerettet, aber die Ausbreitung des Virus nicht entscheidend eingedämmt. Daher forderte die Organisation am Freitag Forscher auf, neue Impfstoffe zu entwickeln, die Infektionen reduzieren. Andernfalls besteht weiterhin die Gefahr, dass Virusvarianten entstehen, gegen die Impfstoffe weniger wirksam sind.
Es besteht auch ein Bedarf an Impfstoffen, die einfacher zu verabreichen sind als bisher, wie beispielsweise Nasensprays. Auch die WHO hat ihre Impfziele aktualisiert. 100 Prozent der Beschäftigten im Gesundheitswesen und 100 Prozent aller Menschen über 60 Jahre und andere, die durch Vorerkrankungen besonders gefährdet sind, in allen Ländern der Welt müssen jetzt zweimal geimpft werden. Das bisherige Ziel, bis Mitte des Jahres 70 Prozent aller Menschen in allen Ländern zu impfen, wurde verfehlt. Bis Ende Juni gelang dies nur 58 Ländern.
Laut einer im Juni in The Lancet veröffentlichten Studie des Imperial College London wurden fast 20 Millionen Menschenleben durch eine Impfung gegen das Coronavirus gerettet. In den ärmsten Ländern sind jedoch nur 28 % der älteren Menschen und 37 % des Gesundheitspersonals geimpft.
22.07.2022, 15:48 | Laura Schreitl
Vorarlberg blickt dem Herbst „weder ängstlich noch sorglos“ entgegen
Die Corona-Situation ist derzeit in Vorarlberg stabil. Was den Herbst anbelangt, sei man “nicht ängstlich oder unbekümmert”, sagte Gesundheitsministerin Martina Rüscher (ÖVP) am Freitag. Es ist weiterhin auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen, um die Situation beherrschbar zu halten. Beamte bezeichneten die Lage in den Krankenhäusern als „angespannt, aber stabil“. Rüscher hat seine Forderung nach einem Ende der Isolation hin zu einer „Krankenstandsregelung“ erneuert.
Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Nachweis derzeit bei etwa 790, laut Abwasserüberwachung aber eher bei 2000 bis 3000, so Rüscher. Die vom Bund geplante Reduzierung würde für Vorarlberg bedeuten, dass nur noch drei der bisher sechs Kläranlagen einzuhalten wären. Um das Infektionsgeschehen weiterhin gut im Blick zu haben, wird die Abwasserüberwachung daher wie gewohnt fortgesetzt. Derzeit laufen intensive Gespräche mit der Bundesregierung über das Ende des Einzelhaftmanagements, Rüscher sagte, man rechne mit diesem Schritt in den kommenden Wochen.
Rüscher appellierte erneut an eine vollständige Grundimmunisierung. Über einen vierten Punkt als Erfrischung sollte jeder selbst entscheiden. Derzeit werden wöchentlich zwischen 400 und 800 Impfstoffe verabreicht, und das Interesse wächst. Vorarlberg impft im abgegrenzten Gebiet und mit mobilen Geräten. Vor Schulbeginn bietet das Land eine Woche lang Kinderimpfungen an.
22.07.2022, 15:32 | Laura Schreitl
Impftage im Burgenland wieder geöffnet
Aufgrund der erneut steigenden Corona-Infektionszahlen gibt es für die Bevölkerung des Burgenlands wieder ein niedrigschwelliges Impfangebot. In den Monaten Juli und August werden zusätzlich zu den bestehenden Impfangeboten in allen Landkreisen Impftage für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte angeboten, an denen Impfungen gegen Covid-19 ohne Terminvereinbarung durchgeführt werden. An Straßenmeistereien werden Pop-up-Impfzentren eingerichtet.
An den beiden Wochenenden 6. und 7. August sowie 27. und 28. August kommt es bei den sieben Straßenmeistereien im Burgenland zu Pannen. Das Angebot richtet sich vor allem an Menschen ab 65 und Risikopatienten ab zwölf,…