Inhalt
Mehrere Kantone haben ein absolutes Feuerverbot verhängt, einige Kantone haben auch ein Feuerwerksverbot.
Die Schweiz leidet unter Hitze und Trockenheit. Aufgrund der teils hohen Waldbrandgefahr haben mehrere Kantone in den letzten Tagen ein absolutes Verbot oder zumindest ein Waldbrandverbot verhängt.
Im Kanton Uri zum Beispiel ist es verboten, im Wald Feuer zu machen, Feuerwerkskörper zu zünden, Heissluftballons steigen zu lassen und brennende Zigaretten und Streichhölzer zu werfen. Seit Mittwoch gilt in Uri die Gefahrenstufe 4, was auf eine «grosse Gefahr» hinweist.
Aufgrund der aktuellen Dürre und der starken Hitzewelle besteht im ganzen Kanton die Gefahr von Wald- und Feldbränden, teilte das Sicherheitsdepartement mit. Daher sollten keine Feuer im oder in der Nähe des Waldes angezündet werden. Fest installierte Feuerstellen und tragbare Holz- und Holzkohlegrills dürfen nicht verwendet werden.
Im Kanton Solothurn gilt ein absolutes Feuerverbot im Wald, in Waldnähe, an Ufern von Flüssen und Seen sowie wegen der akuten Dürre im ganzen Kanton ein generelles Feuerwerksverbot. Das Feuerwerksverbot gilt auch für den Nationalfeiertag 1. August. Die Waldbrandgefahr ist auf Risikostufe 4 (hoch) gestiegen.
Der Kanton Wallis hat am Dienstag sogar ein pauschales Feuerverbot im Freien erlassen. Das Verbot gelte auch für Feuerwerkskörper, sagte der Leiter der Sicherheitsabteilung, Frédéric Favre. Für offizielle Feierlichkeiten rund um den 1. August können die Kommunen Sicherheitszonen ausweisen, die unter der Aufsicht der Feuerwehr stehen, heißt es in der Ankündigung. Alle privaten Feuer und Feuerwerkskörper sind in diesen Bereichen ebenfalls verboten.
Wie im Wallis darf auch in den Kantonen Tessin und Graubünden im Freien kein Feuer gemacht werden. In Graubünden gilt diese Regelung nicht in den Gebieten Engadin, Münstertal und Samnaun. Auch die Kantone Freiburg und Waadt haben ein absolutes Feuerverbot verhängt.
Auch der Kanton Aargau hat ein Feuerverbot in Waldgebieten erlassen. Gleiches gilt laut Bundesamt für Umwelt (BAFU) für die Kantone Bern, Basel, Glarus, Zürich, Jura, Neuchâtel, Schaffhausen und Thurgau.