Kraftpaket: Rennfahrer Nico Müller testet Legende Audi RS2 Avant

Rennfahrer Nico Müller fuhr den Audi RS2 Avant von Davos nach Schloss Schauenstein.

Audi Schweiz

Veröffentlicht am 26. Juli 2022, 04:51

Kraftpaket: Rennfahrer Nico Müller testet Legende Audi RS2 Avant

Der Audi RS2 Avant war Mitte der 1990er Jahre eine Sensation. Noch nicht einmal DTM- und Audi-Profi Nico Müller durfte den legendären Sportkombi fahren. Bis bald.

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Michael Lusk / A&W-Verlag

Nico Müller ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Schweizer Rennfahrer. Der 30-jährige Berner wurde bereits zweimal Vizemeister in der DTM und kämpft in diesem Jahr noch um den Titel der Tourenwagen-Meisterschaft für Audi. An der Rennstrecke kitzelt er die letzten Zehntelsekunden seines Arbeitsteams. Wesentlich komfortabler, aber mit mindestens gleichem Fahrspaß, rollte kürzlich die Ikone des deutschen Autobauers auf die Straße. Auf einer Verwöhntour ließ ihn Sternekoch und Audi Botschafter Andreas Caminada mit einem Audi RS2 Avant von Davos nach Schloss Schauenstein fahren. Und weil eine Tour mit der Familie noch mehr Spaß macht, waren auch der große Bruder, der Audi Ur-quattro, und der jüngste Spross, der Audi RS e-tron G, mit von der Partie.

Ein besonderes Turbo-Erlebnis

Bei seiner Markteinführung 1994 – damals war Nico Müller gerade zwei Jahre alt – wurde der RS2 Avant als „schnellster Kombi der Welt“ bezeichnet. Und als erster Audi überschritt er auch die 250-km/h-Marke: Der Power-Kombi begeisterte seine Fans als sportliches Familienauto mit viel Platz und einem ganz besonderen Turbo-Erlebnis. Das ist fast 30 Jahre später immer noch so, wie Nico Müller nach den ersten Kilometern über den Flüelapass Richtung Engadin mit einem Lächeln im Gesicht bestätigt: „Der Audi RS2 Avant ist eines der wenigen Autos, die ich je besessen habe angetrieben. Er vereint sogar zwei Autos in einem. Bei niedrigen Drehzahlen ist der RS2 sehr komfortabel, ab 3500 Umdrehungen legt er richtig zu.”

Nico Müller im Audi RS2 Avant (rechts), der schwedische Rennfahrer Mattias Ekström im Audi Ur-quattro (links)

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Bewundert blickt der DTM-Star auf den blauen Sportanzug, den er an diesem Tag zum ersten Mal fahren durfte.

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Die Verwöhntour umfasste einen Audi Ur-Quattro (vorne), den Audi RS2 Avant (Mitte) und den Audi RS e-tron GT.

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Verantwortlich dafür ist ein 2,2-Liter-Fünfzylinder, der bereits im Ur-Audi quattro als Basis diente. Allerdings wurde die Leistung des RS2 Avant von 220 PS auf 315 PS gesteigert. Das reichte für den damals außergewöhnlichen Sprint von null auf 100 km/h in 5,4 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit lag bei 262 km/h. Ebenso fasziniert ist Müller von den Straßenverhältnissen. Und auch, wie modern damals das Interieur des Autos war: „Ich wusste gar nicht, dass es damals schon farbiges Carbon gibt.“

Die Route von Davos über St. Moritz nach Fürstenau zu schnell beendet. Am Ende des Tages wartete auf Schloss Schauenstein noch ein weiteres Highlight auf Nico Müller: Sternekoch Andreas Caminada servierte den Tourteilnehmern und dem DTM-Rennfahrer ein Highlight nach dem anderen und machte seinem Ruf als einer der Besten alle Ehre . Köche der Welt Für einmal musste sich Nico Müller nicht lange fragen, wer als Erster ein Selfie mit dem Sternekoch machen sollte. Wahrscheinlich sein zweiter Favorit des Tages nach dem RS2 Avant.

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