Die Reisepläne von Nancy Pelosi verärgern China und verunsichern auch Washington

Die USA erkennen Taiwan nicht als eigenen Staat an, unterstützen es aber so gut sie können, sehr zum Ärger Chinas. Doch ein hochrangiger Besuch geht Peking nun zu weit. Es droht sogar mit Militäraktionen.

Die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, hat mit einer geplanten Geste der Solidarität mit Taiwan das Wespennest gesprengt.

Elizabeth Frantz / Reuters

Wenn die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, die Sitzungspausen für Auslandsreisen nutzt, sorgt das fast nie für Aufsehen. Seine Absicht, angeblich im August die von China beanspruchte Insel Taiwan zu besuchen, hat jedoch einen Sommersturm ausgelöst. Pelosi bekleidet nach dem Präsidenten und dem Vizepräsidenten das dritthöchste Amt in den Vereinigten Staaten. Es ist mehr als ein Vierteljahrhundert her, dass eine so hohe amerikanische Persönlichkeit die Inselrepublik besuchte.

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