Panzer für die Ukraine: Deutschlands Angst vor Putins Gasrache

Waffenlieferungen an eine Kriegspartei? Dies galt in Deutschland bis zum 24. Februar als undenkbar. Auch der russische Einmarsch in die Ukraine hat dieses Tabu gebrochen. Doch wenn es um schwere Waffen geht, schwächelt die Scholz-Regierung noch oft.

Auch dies geschieht während des „Ringtauschs“, der vorsah, dass Berlin nicht direkt an die Ukrainer, sondern an die Verbündeten im Osten übergibt, die ihre alten sowjetischen Kampffahrzeuge bereits an Kiew abgegeben hatten.

Begründet wurde diese Umschaltstation damit, dass die Ukrainer mit dem alten Material vertraut seien und es daher schneller nutzen könnten, aber Berlin keine plausible Erklärung dafür liefern könne, warum es bisher keine Ersatzlieferung an die Alliierten gegeben habe. Jetzt soll es “reflektiert” werden.

In der Ukraine einfacher als in Polen

Stellt Polen zu hohe Forderungen, die nicht erfüllt werden können, weil die „nackte“ Bundeswehr nicht weiter geschwächt werden soll? Dann müsste man sich vom Ringtausch verabschieden, auch wenn Deutschland als Panzerlieferant sichtbarer würde.

Auf den Werften der Rüstungsindustrie und Waffenhändler stehen viele ausgemusterte Marder- und Leopard-Panzer, die den Ukrainern im Materialkampf gegen Putins Truppen nützlich wären. Wer den Umgang mit der modernen Panzerhaubitze 2000 und dem jahrelangen, aber komplexen Gepard gelernt hat, kann auch ältere Versionen des Leopard bedienen. Und anscheinend ist es einfacher, Panzer in die Ukraine zu bringen als nach Polen.

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Doch Berlin fürchtet offenbar immer noch Putins Gas-Rache, wenn Panzer aus deutscher Produktion in großer Zahl auf den Schlachtfeldern der Ukraine auftauchen. Wenn jedoch Deutschland und andere Staaten schwere Waffen liefern würden, wäre die Ukraine viel besser in der Lage, sich dagegen zu wehren, eine russische Kolonie zu werden. Lawrow hat gerade die Absicht bestätigt, sich zu unterwerfen.


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