Die ersten Krebssymptome sollten Sie warnen: Welche Anzeichen sind Warnungen?

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Erstellt: 27.07.2022, 14:26

Von: Lea-Sophie Mollus

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Die ersten Symptome einer Krebserkrankung sind vielfältig: Wer diese Veränderungen an seinem Körper entdeckt, sollte sich untersuchen lassen.

Frankfurt – Krebs entsteht nicht über Nacht. Die Krankheit entwickelt sich oft schleichend und ist manchmal gar nicht bemerkbar. Einige Warnsignale des Körpers können auf Krebs hinweisen, müssen es aber nicht. Wenn Sie diese Anzeichen haben, sollten Sie sich von einem Arzt untersuchen lassen.

Zunächst einmal, wenn Sie irgendwelche Veränderungen in Ihrem Körper bemerken, geraten Sie nicht sofort in Panik. „In den meisten Fällen handelt es sich nicht um Krebs, sondern um andere Erkrankungen“, berichtet die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) auf ihrer Website. Handelt es sich jedoch um eine bösartige Gewebeveränderung, bestehen bei frühzeitiger Erkennung gute Heilungschancen.

Krebs: Einige Anzeichen in unserem Körper können frühe Anzeichen von Krebs sein. (Bildsymbol) © Jan-Peter Kasper/dpa

Achten Sie auf Ihren Körper: Einige Symptome können auf Krebs hinweisen

Befindet sich der Krebs in einem frühen Stadium, treten in der Regel keine Symptome auf. Wenn jedoch etwas an Ihrem Körper anders ist und diese Veränderungen zunehmen oder anhalten, ist es ratsam, sich untersuchen zu lassen. Folgende Anzeichen können laut DKG erste Anzeichen einer Krebserkrankung sein:

  • Fühlbare Schwellungen, Verhärtungen oder Knoten in Haut, Schleimhäuten oder Weichteilen, oft ohne Schmerzen
  • Schmerzen unbekannter Herkunft
  • vergrößerte Lymphknoten in den Achselhöhlen, der Leistengegend oder am Hals
  • anhaltender Husten; lang anhaltender und wechselnder Husten; ständiges Hustenbedürfnis
  • Blut beim Husten
  • Anhaltende Heiserkeit und Schluckbeschwerden
  • Kurzatmigkeit

    Muttermale und Warzen verändern sich in Größe, Form und Farbe

  • Gelbsucht
  • Rötliche, unebene Handflächen oder Lebersterne (kleine Äderchen in der Haut, die sich spinnenartig ausdehnen)
  • Veränderungen im Stuhlgang/Urin, Schmerzen oder Blut im Stuhl/Urin
  • Erhöhter Harndrang oder schwacher, intermittierender Harnfluss

    Ungewöhnliche Verdauungsgewohnheiten

    Sodbrennen

    Anhaltendes Druck- oder Völlegefühl, Bauchschmerzen oder Blähungen

    Blutungen oder ungewöhnlicher Ausfluss aus Mund, Nase, Darm oder Harnröhre

    Ständiges Aufstoßen und Erbrechen

    Appetitlosigkeit und unerklärlicher Gewichtsverlust

    Blässe und Anämie

  • Ständige Müdigkeit, Erschöpfung, verminderte Leistungsfähigkeit

    Fieber, Schwitzen, Schwindel, Tachykardie

    Neue Kopfschmerzen

    Seh- oder Hörbehinderungen

    Krämpfe

    Anhaltender Juckreiz

    Neurologische Störungen wie Lähmungen, Sprach- und Koordinationsstörungen

  • Plötzliche Ungeschicklichkeit

    Persönlichkeitsveränderungen

    Wunden, die schlecht oder gar nicht heilen

Krebssymptome: Anzeichen, die auf Krebs hindeuten können, insbesondere bei Frauen

  • Klumpen und/oder Spannungsgefühl in der Brust
  • Deformierte Brustwarze
  • Blutungen, die nichts mit der Menstruation zu tun haben, zum Beispiel in den Wechseljahren oder nach dem Geschlechtsverkehr
  • Bräunlicher Ausfluss
  • Diese: DKG

Die folgenden Symptome können bei Männern auf Krebs hinweisen

  • Schwacher oder unterbrochener Urinfluss
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • Ein vergrößerter oder verhärteter Hoden
  • Blut im Sperma
  • Diese: DKG

In der Krebsbehandlung hat sich in den letzten Jahren viel getan. Ein neues Medikament weckt Hoffnungen auf Heilung. Darüber hinaus können laut einer Studie Vitamin D und zwei weitere Maßnahmen das Krebsrisiko senken; Einige Lebensmittel hingegen können das Risiko erhöhen. (Lea-Sophie Mollus)

Die Informationen in diesem Artikel ersetzen keinen Arztbesuch. Nur Experten können die richtige Diagnose stellen und eine angemessene Therapie einleiten. Die Einnahme von Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln sollte vorher mit einem Arzt besprochen werden.

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