„Grüne Batterien“ als Stromspeicher

natürlichen Umgebung

Das Burgenland will bis 2030 klimaneutral und möglichst unabhängig von der Energieversorgung sein. Daher arbeitet das Land nun gemeinsam mit Burgenland Energie und dem deutschen Batteriehersteller Cmblu an der Entwicklung und Erprobung neuer Stromspeichersysteme.

31.05.2022 05.45

Online ab heute, 5.45 Uhr

Es muss gelagert werden ohne Metalle, ohne seltene Rohstoffe, ohne Explosivstoffe, also „grüne Batterien“. Am Montag wurde ein Kooperationsvertrag unterzeichnet. „Wir stehen an der Schwelle von der Entwicklung zur Produktion und Industrialisierung und suchen Entwicklungspartner“, erklärt Peter Geigle von der CMBlu Energy AG.

Burgenland Energie ist nun dieser Entwicklungs- und Vertriebspartner. Um sich von der Abhängigkeit von Öl und Gas zu befreien, werden Speichermöglichkeiten für Wind- und Solarenergie gesucht. Es kostet 400 Millionen Euro im Jahr. „Ein Bruchteil, ein Viertel würde reichen, um das Burgenland mit dieser Speichertechnologie, die wir heute hier sehen, energieautark zu machen“, sagt Stephan Sharma, Geschäftsführer von Burgenland Energie.

ORF Das Land arbeitet mit Burgenland Energie und dem deutschen Unternehmen cmblu zusammen

Speicherproblem für Burgenland evtl. behoben

In einem großen Raum könnten theoretisch Speicher für das gesamte Burgenland untergebracht werden. Der erste Speicher wird noch in diesem Jahr im Stadtteil Oberpullendorf praktisch erprobt. „Wenn dieser Schritt gelingt, können wir bis 2025 bis zu 500 Megawatt Speicherkapazität im Burgenland errichten. Damit hätten wir später das Speicherproblem im Burgenland gelöst“, sagte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ9.

Burgenland Energie wird voraussichtlich in Steinberg-Dörfl (Bezirk Oberpullendorf) eine neue Speichertechnologie mit Schnelllademöglichkeit für Elektroautos auf den Markt bringen.

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