Seeds of Terror: Die Gesichter des IS in Österreich

Im Mai 2014 war Firas Houdi aus Wien-Floridsdorf einer der ersten bekannten ISIS-Kämpfer in Österreich. Er war an der Enthauptung von 45 Soldaten und an Angriffen auf die Armee, Milizen und Zivilisten beteiligt. „Wie schön ist es, einzuschlafen, wenn man weiß, dass unter einem im Keller 45 gefangene Soldaten des Assad-Regimes darauf warten, dass man ihnen ein Messer vom Hals nimmt: Nach dem Verhör wird es inshaallah Mord geben“, sagt er sagte. schreiben. Er war auch dabei, als eine alleinstehende Frau gesteinigt wurde. Auf Facebook berichtete er von seinen „Heldentaten“ und postete auch Bilder mit Gewehren und Säbeln. Er starb bei Kampfhandlungen.

Hiwa K., eigentlich Deutscher, radikalisierte sich ebenfalls in Wien und verübte im Herbst 2014 einen Selbstmordanschlag auf eine schiitische Milizstellung im Irak.

Gefeiert

Sevket G. kämpfte in der Provinz Aleppo, angeblich um Einwohner und Soldaten ausfindig zu machen, zu vertreiben oder zu töten. Er soll mindestens einen Mann erschossen haben, der sich vor Terroristen versteckte. G. wurde selbst schwer verwundet, kehrte nach Österreich zurück und wurde hier als Held gefeiert.

Lorik C. hat vermutet, dass er als Scharia-Polizist arbeitet und Straftäter mit Stöcken schlägt oder vor ein Scharia-Gericht bringt.

Die Saat dieser Taten wurde vor allem in Wien und Graz gelegt. Eine besondere Rolle spielt der Prediger Mirsad Omerovic, der bereits zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde und erneut angeklagt wird. Sein Name taucht weiterhin auf, wenn er ISIS-Kämpfer rekrutiert. In der Anklageschrift werden mehrere genannt. Ebenfalls enthalten sind die Namen der Frauen (eine war schwanger, als sie ging) und der Kinder. Viele mögen gestorben sein, aber diese Informationen werden selten ermittelt.

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