Heftige Kritik an Schweizer Piercing-Studio: „Nippel sterben fast ab“

Ich wollte Brustwarzenpiercings und verlor fast meine Brustwarzen. Mihaela Vidovic (19) hat sich in einem Piercingstudio in St. Gallen Als er den Laden verließ, hatte er starke Schmerzen. Dann dachte er, das sei nur ein Teil davon. Aber es wurde einfach nicht besser.

Die Flecken haben sich entzündet. Also kehrte Vidovic in dasselbe Bohrstudio zurück. „Sie sagten mir, das sei völlig normal. Sie sagten auch, ich solle die Stellen nicht eincremen, obwohl man das normalerweise nach einem Piercing macht.“

Sie nahm den Rat an. Nur: Es hat sich nichts verbessert. Schließlich ging er zu einem Arzt. „Zum Glück bin ich dorthin gegangen“, sagt Vidovic. “Der Arzt sagte mir, wenn ich noch zwei Wochen gewartet hätte, wären meine Brustwarzen abgestorben.”

“Ich war sehr überrascht von der Anzahl der Kommentare”

Da die Ostschweiz wissen wollte, was es mit ihren Piercings auf sich hat, ging sie in ein anderes Piercingstudio. “Dort hat der Piercer festgestellt, dass meine Brustwarzenpiercings zu flach gestochen wurden.” Außerdem waren die Stäbchen der Piercings zu kurz, was dazu führte, dass die Brustwarzen gestaucht und entzündet wurden.

Sie teilte ihren Fall auf Instagram und rief an. Ich wollte wissen, ob ich nur Pech hatte oder ob andere Kunden im selben Piercingstudio ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Nach kurzer Zeit meldeten sich mehr als zehn Personen bei ihr. „Ich war wirklich überrascht von der Menge an Feedback“, sagt Vidovic. Eine Person schrieb ihr zum Beispiel, dass ihre Stiefschwester sich im besagten Piercingstudio die Zunge piercen ließ. Aber weil es schlimm war, wurde seine Zunge schwarz und er musste schließlich ins Krankenhaus.

Das klare Motiv sah als Tattoo ganz anders aus

Eine andere Frau, die ebenfalls auf ihren Anruf reagierte, berichtet: “Schräges Bauchnabelpiercing.” Ein anderer schreibt: „Ich habe von dem Biss eine Ohrenentzündung bekommen.

Neben Piercings kann man sich im St. Galler Studio. Aber auch dort sind die Kunden offensichtlich nicht zufrieden.

Vidovics Kollegin Katharina Huber (20) erklärte, dass sie das Studio mit einer klaren Vorlage einer Medusa betrat. Der Grund war also klar. Nur: Das Tattoo wurde dann ganz anders graviert, als sie es auf der mitgebrachten Schablone gezeichnet hatte. Außerdem stach der Tätowierer sie für ein Muttermal, was als absolutes No-Go gilt.

Spezielle Negativfälle

Auf Wunsch von Blick hat das Tattoo- und Piercingstudio in St. Gallen übernimmt keine Haftung. Tätowierer und Piercer würden alleine arbeiten. Und sie sind nicht für alles verantwortlich, was unter der Nadel passiert.

Natürlich kann es negative Sonderfälle geben. Aber das kannst du nicht beeinflussen.

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Viele Kunden würden das Studio besuchen und zufrieden sein. Zudem würde die Konkurrenz versuchen, die Arbeit zu missbrauchen, um Kunden abzuwerben.

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