Wegen angeblicher Spionage
Mullahs Geheimdienst verhaftet Schweden
Nächster Akt im Clinch zwischen Teheran und Stockholm!
Der Geheimdienst der Mullahs hat die Festnahme eines schwedischen Staatsbürgers gemeldet. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur IRNA am Samstag.
Die Person, die nach iranischen Angaben bereits mehrfach als Tourist in das Land gereist war und überwacht wurde, wurde bei der Ausreise wegen Spionagevorwürfen festgenommen, dies ist der Grund für die Festnahme.
Die Behörden machten jedoch keine Angaben zum Zeitpunkt der Festnahme. Weitere Details wie Geschlecht oder Alter der festgenommenen Person sind noch nicht bekannt.
Das schwedische Außenministerium teilte auf Anfrage mit: „Es handelt sich um einen bestehenden konsularischen Fall, an dem das Außenministerium seit einiger Zeit arbeitet.“
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Ein feiger Racheakt Teherans?
Zuletzt hatten sich die Beziehungen zwischen den beiden Ländern verschlechtert. Vor zehn Tagen rief Teheran seinen Botschafter nach Stockholm zurück, um gegen die Verurteilung eines Iraners zu protestieren.
Hintergrund ist ein Urteil gegen den Iraner Hamid N., der 1988 vom Bezirksgericht Stockholm wegen Beteiligung an Massenhinrichtungen politischer Gefangener zu lebenslanger Haft verurteilt wurde.
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Im Iran hingegen droht auch dem Arzt und Professor für Katastrophenmedizin Ahmad-Resa J., der die iranische und schwedische Staatsangehörigkeit besitzt, nach Spionagevorwürfen die Vollstreckung des Todesurteils.
Der Iran bestreitet jeden direkten Zusammenhang zwischen den Fällen und sagt, er habe das Recht, sich gegen Spionage zu verteidigen.