Leverkusen und Köln scheitern früh

DFB-Pokal

Bayer Leverkusen hat sich in der ersten Runde des DFB-Pokals lächerlich gemacht. Der deutsche Bundesligist verlor am Samstag beim Drittligisten SV Elversberg mit 3:4. Der frühe Ausstieg kam auch für den 1. FC Köln, der beim Zweitligisten Jahn Regensburg mit 3:4 im Elfmeterschießen verlor.

30.07.2022 19.46

Online seit gestern, 19:46 (Update: gestern, 20:21)

Für Leverkusen endete der Pokalwettbewerb zum dritten Mal in Folge vorzeitig und das gegen einen Nicht-Bundesligisten. In der vergangenen Saison schied der Karlsruher SC im Achtelfinale aus, im Jahr zuvor RW Essen im Achtelfinale. Durch Tore von Jannik Rochelt (2.) und Kevin Koffi (17./Elfmeter), Adam Hlozek (5.) und Charles Aranguiz (30.) gelang Leverkusen noch vor der Pause der doppelte Ausgleich.

Luca Schnellbacher (37.) und Kevin Conrad (74.) sicherten dann die Entscheidung zugunsten des Underdogs. Der Treffer von Bayers Patrik Schick (89.) kam zu spät. In Elversberg jubelte auch der deutsch-österreichische Doppelbürger Nicolas Kristof, der im Tor stand. Der 22-Jährige spielte in der Vergangenheit dreimal für die U16-Nationalmannschaft des ÖFB.

Stojanovic hält gegen Köln zwei Elfmeter

Der österreichische Torhüter Dejan Stojanovic wurde gegen Köln mit zwei Paraden im Elfmeterschießen zum Helden des Zweitliga-Spitzenreiters Regensburg. Für seine Leistung wurde er auch zum Man of the Match ernannt. Dejan Ljubicic schickte Köln mit seinem Treffer in die Verlängerung. Der Ex-Rapidler traf in der 63. Minute zum 2:2. Andreas Albers (18.) und Prinz Osei Owusu (26.) brachten die Hausherren mit 2:0 in Führung, Mark Uth (28.) verkürzte aus Kölner Sicht auf 1:2.

2:2 blieb es auch nach Verlängerung, weshalb die Entscheidung auf der Stelle fallen musste. Stojanovic, der im Sommer aus Middlesbrough kam, um sich dem Tabellenführer anzuschließen, der mit zwei Siegen in der zweiten Liga gut gestartet war, parierte den Schuss von Julian Chabot und dann den von Kingsley Ehizibue. Auch Ljubicic traf für die Kölner, die am Ende eine Enttäuschung nicht vermeiden konnten. Florian Kainz wurde in der 86. Minute eingewechselt, nach dem Achtelfinale 2021 endete der DFB-Pokal noch früher.

Hinterseer mit Hansa Rostock

Ein Debakel gab es auch für den Zweitligisten Greuther Fürth, der sich dem Fünftligisten Stuttgarter Kickers mit 0:2 geschlagen geben musste. Der Tiroler Markus Obernosterer kam beim Oberligisten Baden-Württemberg nicht zum Einsatz. Auch Fürths Ligarivale Hansa Rostock schied beim Viertligisten VfB Lübeck mit 0:1 aus, in der 79. Minute wurde Stürmer Lukas Hinterseer eingewechselt.

Bundesligist VfL Bochum wurde seiner Favoritenrolle mit einem 3:0-Erfolg beim FC Viktoria 1889 Berlin gerecht. Kevin Stöger war bis zur 66. Minute für Bochum im Einsatz, durch ein spätes Tor von Omar Marmoush in der 92. Minute zog auch der VfL Wolfsburg mit Neuzugang Patrick Wimmer in die zweite Runde ein. Die Wimmer aus Niederösterreich spielten im Mittelfeld.

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