Bayern München | „Schlüsselmoment“ für Lewandowski Zoff enthüllt

374 Pflichtspiele, 344 Tore, 72 Vorlagen und unzählige Titel: Mit dem Trikot des FC Bayern München wurde Robert Lewandowski endgültig zum besten Mittelstürmer der letzten zehn Jahre, doch plötzlich verflog der Zauber.

Nach acht unglaublich erfolgreichen Jahren beim FC Bayern drängt Robert Lewandowski (Vertrag bis 2023) auf seinen vorzeitigen Abgang. Sein Berater Pini Zahavi machte der “Bild”-Aufstellung gegenüber, der deutsche Rekordmeister habe “den Mann Robert verloren”, sein Mandant fühle sich “nicht respektiert”, der Klub sei für ihn “Geschichte”.

Salihamidzics Vorwürfe, Zahavi habe Lewandowski einfach den Kopf verdreht, entgegnete der Berater im Sportmagazin: Lewandowski sei „ein alter Mann, der genau weiß, was er will. Das tue ich nie.“ Sagte Zahavi.

„Sport Bild“ will nun herausfinden, wie es zum Bruch zwischen den Münchnern und dem zweitbesten Torschützen der Bundesliga-Geschichte kam.

Zwischen Lewandowski und dem FC Bayern herrscht daher seit dem letzten Ligaspiel der vergangenen Saison (2:2 gegen den VfL Wolfsburg am 14. Mai) Funkstille. Andererseits soll der Pole den Austausch mit seinem Ex-Partner Thiago gesucht haben. Er stammt aus der Jugend des FC Barcelona und soll Lewandowski Insider-Einblicke in sein vermeintliches Wunschtor verschafft haben. Lewandowski wollte laut dem Bericht nur “schnell raus aus München”.

Im vergangenen August soll sie ausschlaggebend für die radikale Haltung gewesen sein, berichtet “Sport Bild”. Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic sagte damals gegenüber „Sport1“ in einem „Doppelpass“, dass München natürlich zu den Klubs gehöre, die die herausragenden Leistungen von BVB-Stürmer Erling Haaland genau verfolgen würden. „Sonst wären wir komplette Fans“, sagte der 45-Jährige. Eine Aussage, die den Nerv trifft, aber Lewandowski gestört haben soll.

Daraufhin soll der 33-Jährige Freunden kurz darauf erzählt haben, dass er sich einen Tapetenwechsel vorstellen könne, wenn die Bayern bereits an einen möglichen Nachfolger denken würden.

Das war der “Schlüsselmoment” der Pause zwischen Lewandowski und dem FC Bayern

Der nächste „Schlüsselmoment“ auf dem Weg in die zerbrochene Beziehung war laut Sport Bild im Oktober 2021. Damals soll Zahavi nach München gereist sein und den Vereinsältesten eine Verlängerung mit Lewandowski angeboten haben, die er jedoch ablehnte. “Ruhe. Nein ja, nein nein, nein vielleicht, einfach nichts”, erklärte Zahavi nach der Situation.

Doch damit nicht genug: Laut Zahavi haben die Verantwortlichen der Säbener Straße erklärt, Lewandowski nicht verkaufen zu wollen, wenn er kein 120-Millionen-Euro-Angebot macht. Die Summe, die den Bayern endlich den Einstieg in den Haaland-Poker ermöglicht hätte, der nun zugunsten von Manchester City entschieden wurde. Die Aussage soll Lewandowski “verletzt” haben.

Das Dauerschwert von Damocles Haaland soll Lewandowski in den vergangenen Wochen für Stimmungsschwankungen gesorgt haben und der Grund dafür gewesen sein, dass der Stürmer nach knapp einer Stunde die Meisterschaft verließ, verrät der Bericht.

Ob es am Ende doch zu einer Trennung kommt, ist allerdings völlig offen. Bayern-Bosse um Vorstandschef Oliver Kahn und Co. Sie betonten zuletzt mehrfach, Lewandowski müsse seinen Vertrag erfüllen, die Folgen für die Mannschaft seien aber nur bedingt absehbar.

„Sport Bild“ ist sich sicher, dass der Weltstar auf dem Platz weiter alles geben wird, aber ein unzufriedener Lewandowski würde der Stimmung nicht gut tun.

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