Der Zürich-Express-Zug nach Wien ist randvoll. An diesem Sonntag gibt es nur eine sehr geringe Anzahl von Plätzen ohne gelbe Leuchtreklame, die auf Reservierung hinweist. Einen dieser Plätze konnte sich ein Feldkirchner Rentner vorbehaltlos ergattern. Nicht wie die Innsbrucker Studenten, die wenig später im Flur sitzend ihre Reise nach Wien antreten. Die paar Euro, die er ohne festen Sitzplatz spart, waren dem Rentner jedoch egal. Er wollte flexibel bleiben, wie er sagt, und nach seinem Spaziergang in den ersten Zug nach Hause steigen. Ein Argument gegen die Reservierungspflicht?