Die Standard- und Pro-Modelle der nächsten iPhone-Generation werden wahrscheinlich unterschiedlicher denn je sein. Laut einem Medienbericht gibt es beim iPhone 14 und iPhone 14 Pro Unterschiede in der Bildschirmqualität, was sich nicht nur auf die Ausstattung, sondern auch auf die verwendeten Materialien auswirkt. Inzwischen gibt es eine Verschiebung unter den Anbietern von Kameraobjektiven zugunsten eines Unternehmens, das es noch nicht so lange gibt.
Das südkoreanische Branchenmagazin The Elec berichtet, dass die Display-Sparte von Samsung als Display-Lieferant des iPhones je nach Modell unterschiedliche Materialien für OLED-Panels verwenden wird. Samsung hat für alle vier iPhone-Modelle OLED-Panels bestellt, Konkurrent LG bietet zwei Modelle an.
Bestes Material für Pro-Geräte
Dem Bericht zufolge werden das iPhone 14 Pro und das iPhone 14 Pro Max die neueste Materialgeneration namens M12 mit Panels aus polykristallinem Oxid (LTPO) verwenden. Samsung verwendet es auch für seine kommenden Foldables Galaxy Z Fold 4 und Galaxy Z Flip 4. Die günstigeren iPhone 14 und iPhone 14 Max, die das iPhone 13 Mini ersetzen sollen, verwenden die M11-Baugruppe, die aus polykristallinem Silizium (LTPS) besteht. existiert. Apple nimmt auch Samsung ins Visier, das mit seinen Smartphones ebenfalls für Aufsehen sorgt.
Ob das den meisten Nutzern auffällt, ist eine andere Frage. Die zuvor erwarteten Unterschiede zwischen der Standard- und der Pro-Linie sind deutlicher. Das iPhone 14 Pro soll ein Always-on-Display haben; Dabei könnten auch materielle Unterschiede eine Rolle spielen. Anstelle der Notch werden neue und kleinere Aussparungen für die Frontkamera erwartet. Die neue Generation von A16-Chips wird in den Pro-Geräten installiert; den bisherigen Gerüchten zufolge sollen die Standardmodelle jedoch bei Notch und A15 bleiben.
Weitere Kameraobjektive von Sunny Opticals
Derweil berichtet Analyst Ming-Chi Kuo von weiteren Lieferantenwechseln für das nächste iPhone. Sunny Optical, ein Hersteller von Kameraobjektiven, der seit letztem Jahr nur noch einer von Apples Zulieferern ist, erhöht seinen Anteil an Lieferungen deutlich, schreibt der Experte des Finanzunternehmens TF International Securities.
Bisher hat Sunny Opticals 50 bis 60 Prozent der High-End-Weitwinkelobjektive für die Pro-Modelle und 55 bis 65 Prozent der Low-End-Objektive mit sieben Linsen geliefert. In einem Preiskampf mit den Konkurrenten Largan und Genius will Sunny Opticals seinen Marktanteil weiter ausbauen. Kuo erwartet, dass Sunny Optical das iPhone 15 im Jahr 2023 in Bezug auf sogenannte Time-of-Flight (ToF)-Linsen anführen wird, bisher war Genius hier der Hauptlieferant.
Genius war auch Gegenstand einer aktuellen Analyse von Kuo. Es waren Qualitätsprobleme mit den Linsen.
(mki)
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