Erstellt am 30. Mai 2022 | 12:41
Lesezeit: 2 Minuten
Symbolbild
Foto: Pradeep Thomas Thundiyil, Shutterstock.com
Nach einem schriftlichen Massaker am Gymnasium Mistelbach wurde gegen zwei minderjährige Schüler als Tatverdächtiger ermittelt. Nach Polizeiangaben vom Montag wollten sie mit dem Drohbrief einen freien Tag erzwingen.
Das Duo gestand. Wegen des Verdachts der gefährlichen Bedrohung wurden Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Korneuburg und dem Jugendamt des Bezirksamtes Mistelbach erstattet. Wir berichteten:
Drohung auf dem Papier
Der Drohbrief wurde am Nachmittag des 19. Mai in der Aula der High School entdeckt. Für den 20. Mai wurde ein Massaker angekündigt. Die Wohnung wurde noch am selben Tag ohne Ergebnis durchsucht. Ein Hundedetektor des Polizeidienstes Gunterersdorf kontrollierte Hunde im Einsatz.
Anzeichen für einen wirklich bevorstehenden Aufruhr gebe es nicht, betonte die Niederösterreichische Landespolizeidirektion in einer Aussendung. Daher scheiterte der ursprüngliche Plan der beiden Verdächtigen, einen Tag schulfrei zu nehmen.
Der Unterricht verlief am 20. Mai reibungslos, begleitet von einem Sicherheitskonzept mit Eingangs- und Bereichskontrollen durch die Bezirkspolizei Mistelbach und die Schnelleinsatzgruppe. „Die Sicherheit von Schülern und Lehrern war durch die getroffenen Sicherheitsmaßnahmen jederzeit gewährleistet“, sagte er.
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