Arc-Grafikkarten: Intel verspricht A750 und A770 wieder bis Ende des Jahres

Bild: Intel

Die weltweite Markteinführung von Intel Arc, in Europa insbesondere das Arc A770 und A750 mit ACM G10 GPU, steht noch aus. In einem neuen Blogbeitrag bekräftigt Intel sein Ziel, diese Modelle bis 2022 auf den Markt zu bringen, bleibt aber ansonsten vage. Es gibt keine neuen spezifischen Informationen.

Die Arc A770 und A750 lassen noch lange auf sich warten

Die zwei größten der fünf Arc-Modelle, die 32 oder 24 Xe-Kerne und 4.096 oder 3.072 Shader-Einheiten basierend auf dem Intel ACM-G10 bieten, sind seit langem in Arbeit für die weltweite Veröffentlichung, aber bisher waren sie alle Lösungen Basierend auf Xe HPG (“Alchemist”) für den chinesischen Markt bestimmt.

Einzige Ausnahme sind das Acer Nitro N50-640, ein Gaming-PC mit dem allgemein weniger empfehlenswerten Arc A380 (Test) und einige mobile Lösungen in Form von Laptops mit einem Arc A370M.

Laut Ryan Shrout, Head of GPU Marketing bei Intel, sollten Spieler noch in diesem Jahr mit Arc-GPUs rechnen, die weltweit über OEM-Partner, PC-Hersteller und Einzelhändler erhältlich sein werden. Intel wird die Arc-Grafikkarten auch über einen eigenen Store verkaufen, wie es auch AMD und Nvidia mit ihren Referenzdesigns tun.

Der aktuell kritisierte Treiber soll laut Shrout mehr Optimierungen für heutige Spiele, aber auch für ältere Titel ohne moderne APIs wie DirectX 12 und Vulkan haben.

Intel Arc GPUs sollen später in diesem Jahr erscheinen, mit zahlreichen Game On-Treiberaktualisierungen, Unterstützung für die größten Titel am Starttag und laufenden Verbesserungen auch für ältere Spiele.

Ryan Shrout, Intel-GPU-Marketingmanager

Ändern Sie das Design in RGB und Backplate

In der vom Hersteller auf Intel Gaming Access veröffentlichten „Intel Arc GPU“-Story geht der Leiter des GPU-Marketings nicht näher auf den weltweiten Verkaufsstart ein und wechselt das Thema zum äußeren Erscheinungsbild der beiden Hauptmodelle.

Intel hebt die „kosmetische“ Backplate und Details wie mattschwarze I/O-Einfassungen und dezente, „hochwertige“ ARGB-Beleuchtung hervor.

Diese Karten sind ein schlankes, mattes Schwarz mit einer langlebigen, kosmetischen Backplate, und selbst kleinere Details wie die E/A-Halterung sind für einen zusammenhängenden Look mattschwarz. Die leistungsstärkste A770 hat außen und oben Chromakzente für einen kleinen zusätzlichen Glanz. Wenn die Karten eingeschaltet sind, streuen die Rand- und Lüfterkanäle adressierbare RGB-LEDs für einen weichen, hochwertigen Lichteffekt.

Ryan Shrout, Intel-GPU-Marketingmanager

Wann genau die Arc A770 und Arc A750, die laut ersten handverlesenen Benchmarks des Herstellers eine GeForce GTX 3060 schlagen sollen, weltweit und damit auch in Deutschland erscheinen, ist unklar. Den Preis nennt Intel noch nicht und bleibt bei der relativen Aussage: In Sachen Leistung zum Preis dürften die Modelle (in Spielen, die auf Arc sehr gut laufen) absolut konkurrenzfähig sein.

Modellübersicht der Intel Arc A-Serie

Kürzlich machte Intel Schlagzeilen mit Auftritten in US-Medien, in denen sich der Hersteller auch zu Tests des Arc A380 äußerte, die von ComputerBase, Igor’s Lab und Golem in Eigenregie durchgeführt wurden. Der Hersteller hatte den Eindruck erweckt, dass die Ergebnisse so schlecht seien, weil kein Kontakt zwischen Intel und den Publishern bestanden habe und deshalb der für Arc essentielle rBAR nicht zum Einsatz gekommen sei. Dem war aber nachweislich nicht so.

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