Burgenland Energie: Preisanpassung im Jänner

Für die meisten Kunden der Burgenland Energie kommt es Anfang nächsten Jahres zu einer Preisanpassung. „Inwieweit die Preiserhöhung sein wird, kann noch nicht gesagt werden, der Markt ist derzeit schwer einzuschätzen. Wir arbeiten derzeit daran, dass es bis zu einer möglichen Preisanpassung eine nachhaltige Lösung für die Kunden von Burgenland Energie gibt“, sagte Burgenland Energie-Pressesprecher Jürgen Schwarz dem ORF Burgenland.

Die Preisgarantie wird eingehalten

„Letztes Jahr haben wir gesagt, wir geben eine einjährige Preisgarantie. Trotz der beispiellos dramatischen Preissteigerungen stehen wir zu unserem Wort und werden unterjährig nicht nachjustieren. Sollten die Marktturbulenzen anhalten, können sich die Burgenländer weiterhin darauf verlassen uns, Lösungen zu präsentieren, die sie unabhängig von internationalen Marktentwicklungen machen”, sagt Stephan Scharma, Geschäftsführer der Burgenland Energie.

Der Energieversorger gibt Spartipps

Vom burgenländischen Stromversorger gibt es viele Tipps, wie Sie schon jetzt Energie und Geld sparen können: zum Beispiel Tageslicht nutzen, Energiesparlampen einsetzen und auf „Urlaubsbeleuchtung“ verzichten. Alte Elektrogeräte sind oft „Energiefresser“ und sollten durch energiesparende Geräte ersetzt werden. Auch beim Heizen können Sie Geld und Energie sparen: zum Beispiel durch einen Heizungsservice vor jeder Heizsaison. Und wenn Sie die Raumtemperatur um ein Grad Celsius senken, können Sie laut Burgenland Energie Ihre Heizkosten um rund sechs Prozent senken.

Die ÖVP kritisiert die Preiserhöhung

Die ÖVP kritisiert, dass Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) erst vor wenigen Tagen angekündigt hatte, die Strompreiserhöhung des Energiebündnisses nicht hinzunehmen. „Fakt ist, dass Landeshauptmann Doskozil ab Jänner die Preise massiv anheben wird. Doskozils Showpolitik ist nur den Gemeinderatswahlen geschuldet und die Erhöhung wird die Burgenländer mit voller Wucht treffen“, sagte ÖVP-Präsident Markus Ulram.

Die Volkspartei fordert erneut eine Senkung des Strompreises. „Bisher ist das Gegenteil passiert. Die SPÖ-Regierung hat trotz der hohen Gewinne von Burgenland Energie gegen Energiegutscheine gestimmt“, erklärte Ulram.

Während die Energieversorger in Wien und Niederösterreich ab September ihre Preise anheben, kündigte Landeshauptmann Doskozil an, die Preise vorerst nicht anzuheben, und forderte auch wieder eine Deckelung der Energiepreise, mehr dazu in Keine Strompreiserhöhung. bei Burgenland Energie.

Prince: „Lasst niemanden im Regen stehen“

„Wie Landeshauptmann Doskozil vergangene Woche ankündigte, wird die Landesregierung die Burgenländer auch im nächsten Jahr nicht im Regen stehen lassen. Vor allem müssen wir jetzt abwarten, wann die ÖVP-geführte Bundesregierung das Angekündigte endlich in Kraft setzt Begrenzung des Strompreises. Kein Wunder, dass die ÖVP Burgenland wieder im Land Burgenland und den örtlichen Energieversorgern arbeitet“, sagt SPÖ-Landesgeschäftsführer Roland Fürst.

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