Schlechtes Pfingstwetter: Wer alleine sein will, muss die Schweiz verlassen

Das Frühjahr 2022 war zu heiß, und wie. Von März bis Mai lagen die Temperaturen um 2,5 Grad über dem Normalwert. Insgesamt war der Schweizer Frühling 2022 einer der wärmsten seit Messbeginn 1864 und hatte mehr heisse Tage als sonst.

Das sieht jetzt anders aus. Der Sommer war bisher kalt und schwül. Und das wird sich auch an Pfingsten nicht ändern. «Das Wetter ist am Wochenende sehr wechselhaft», sagt Roger Perret von Meteonews gegenüber Blick. Regenfälle und Stürme nehmen in der ganzen Schweiz zu.

Aber gute Nachrichten: Am langen Wochenende wird es einen großen Tag geben. Der Samstag wird sonnig und meist heiß. Perret zu Blick: „Im Süden und Westen könnte sogar die 30-Grad-Marke geknackt werden. Im Wallis sind es knapp über 30 Grad. »

“Hagel und Sturm vor Ort erwartet”

Am Nachmittag ziehen vor allem in den Alpen die Wolken auf. Es kann von Zeit zu Zeit nass werden. Im Flachland besteht dagegen wenig Grund zur Sorge, kann der Meteorologe beruhigt sein.

Doch das wird sich in den kommenden Tagen ändern. Gelegentlich häufen sich auch dunkle Wolken über dem Flachland. „Lokal wird mit Hagel und Gewittern gerechnet“, sagte der Wetterexperte. Wenigstens wird es nicht kalt. Dann erreichen die Temperaturen auch die Sommerwerte. Nur im Süden steigt das Thermometer auf 30 Grad, in der Nordschweiz sind es aber immer noch 22 Grad.

Das Wetter scheint zu Pfingsten in den Nachbarländern viel besser zu sein. „In Europa erwarten wir vielerorts viel Sonne und Hitze, vor allem im Mittelmeerraum“, sagt Perret. Wer also lieber ein Sonnenbad nimmt, als nass zu werden, packt am besten gleich ein. (ced)

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