Auf jeden Fall werden die Wiener gegen Dänemark Kapitän sein, wie Rangnick bestätigte. Der Teamleiter entscheidet selbst, wer diese Rolle in Kroatien übernehmen wird. Die Marschrichtung ist jedenfalls klar: „Ich bin auch gespannt. Die Eindrücke vom Training waren sehr gut. Wenn wir das auf den Platz bringen, freue ich mich noch mehr auf das Spiel.“
Das ÖFB-Team reist als Nummer 34 der Welt. in Osijek, wo ihn der aktuelle Vizeweltmeister und Weltranglisten-16. erwartet. So viele Niederlagen gab es für Österreich in fünf Duellen gegen die Kreuzritter. “Die Statistiken sind da, um sich zu ändern”, sagte Rangnick. In der Gruppe mit den anderen Rivalen Frankreich und Dänemark sind Sie klar im Nachteil. “Aber das macht es noch interessanter. Die Wettquoten spielen keine Rolle.”
Der 63-Jährige hofft, am Freitag das Beste aus seiner Philosophie herausholen zu können. „Für mich ist alles eine Frage der Kontrolle. Wir wollen den Lauf der Dinge selbst bestimmen, das gilt auch in Zeiten des Wandels in beide Richtungen“, betonte Rangnick. “Wir wollen die Kontrolle behalten. Das ist doppelt wichtig gegen Mannschaften wie Kroatien, die sehr gut spielen und gerne den Ball haben. Wenn man sie treten lässt, ist es schwer, überhaupt in Ballbesitz zu kommen.”