Maudet verlangt eine lebenslange Rente

Maudet, der nach seinem Rücktritt aus dem Staatsrat 2020 mehrfach auf diese Pension angesprochen wurde, hatte erklärt, dass er nicht in den Ruhestand treten wolle. Allerdings hatte er angedeutet, eines Tages die ihm als ehemaliger Staatsminister auf Lebenszeit zustehende Pension zu beantragen.

Wie das französische Schweizer Radio und Fernsehen RTS am Mittwoch berichtete, hat sich Maudet nun entschieden, diese Rente zu aktivieren. Das bestätigte der frühere Staatsminister am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Maudet, der heute in der Privatwirtschaft arbeitet, sagt, er werde die Rente nicht für den Eigenbedarf verwenden, sondern vollständig an die von ihm gegründete Stiftung Penser avec les mains (Palma) überweisen, die bürgerliche Projekte für das Ziel Genf fördert. Die Stiftung unterstützt unter anderem eine Uhrengenossenschaft und ein Imkerprojekt.

Nach der Maudet-Affäre haben die Genfer Stimmberechtigten im November 2021 eine grünliberale Initiative zur Abschaffung der lebenslangen Renten ehemaliger Staatsräte angenommen. Diese Reform betrifft nur neu gewählte Staatsräte.

(SDA)

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